Einfache Frage, einfache Antwort: mitnehmen. Denn schließlich will man die schönste Zeit des Jahres auch mit seinen Lieben verbringen. Und mittlerweile gibt es viele attraktive Ferienhäuser und tierfreundliche Hotels, in denen garantiert auch Ihr Vierbeiner herzlich willkommen ist.

Falls Sie jedoch eine Flugreise oder eine allzu lange Autofahrt planen, ist der Stress für sämtliche Haustiere meist zu groß. Falls kein Nachbar oder Freund zur Hilfe eilt, sollten Sie bereits einige Wochen vor dem Urlaub eine passende Tierpension suchen. Fragen Sie doch mal bei Ihrem Züchter, dem Tierarzt oder dem Tierheim vor Ort nach: Meistens findet man dort eine Liste mit passenden Adressen in Ihrem Umkreis.

Das Angebot an seriösen und gleichzeitig erschwinglichen Tierpensionen steigt von Jahr zu Jahr. Umso unglaublicher und unverständlicher blickt man deshalb auf die Zahl, die der Deutsche Jagdschutz-Verband letzte Woche veröffentlicht hat: Über 500.000 Haustiere werden jedes Jahr in Deutschland ausgesetzt. Meist trifft es Hunde und Katzen. In der Ferienzeit.

Aussetzen von Haustieren: bis zu 25.000 Euro Strafe

“Das Aussetzen von Haustieren ist im höchsten Maß moralisch verwerflich”, betonte Jochen Borchert, Präsident des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV). Es sei nicht nur verantwortungslos, sondern auch ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, der mit bis zu 25.000 Euro Strafe geahndet werden könne. Meist setzen die vermeintlichen Tierliebhaber Bello & Co. auf Raststätten, Landstraßen oder Waldrändern aus. Viele überleben nur wenige Tage.

Die überlebenden Hunde und Katzen üben in der freien Natur einen enormen Räuberdruck auf Singvögel und Kleinsäuger aus. Zahlreiche Studien belegen: Eine streunende Katze kann pro Jahr bis zu 1.000 Vögel, Kleinsäuger und Amphibien erbeuten. Der DJV appelliert daher an alle Tierliebhaber, sich rechtzeitig um eine adäquate Ferienunterkunft für den geliebten Vierbeiner zu kümmern.

Mehr unter: www.jagd-online.de

Der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) sieht Ostern gelassen entgegen: Durchschnittlich 14 Feldhasen tummelten sich laut internen Zählungen im Herbst 2008 auf einem Quadratkilometer. Hochgerechnet gäbe es demnach in Deutschland mindestens  vier Millionen Feldhasen. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler, die für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) Zählergebnisse aus über 500 Referenzgebieten ausgewertet haben.

Das Fazit nach sieben Jahren Datenerhebung durch die Jägerschaft: Die Feldhasenbestände in Deutschland sind stabil und liegen im langjährigen Mittel bei 14,2 Tieren pro Quadratkilometer. Initiiert wurde WILD vom DJV und seinen Landesjagdverbänden im Jahre 2001. Mehr unter: “Dem Osterhasen immer auf der Spur”

Die vergangene Hegeschau der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd kann diese Zahlen nur untermauern. Auch in den Jurajagd-Revieren ist der Hasenbestand stabil. Ostern steht also nichts mehr im Wege … ;-)

Wir wünschen Ihnen schon mal fröhliche und sonnige Osterfeiertage!

Sie zerwühlen Äcker und zerstören so manche Ernte – für viele Landwirte rund um Heiligenstadt sind Wildschweine eine echte Plage. Deshalb haben die Jäger der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd auch im vergangenen Jagdjahr verstärkt auf die Schwarzkittel Jagd gehalten. Auf der diesjährigen Hegeschau zogen die Jäger Bilanz: Am Beispiel des Schwarzwilds zeigt sich zwar, wie mühsam und zeitaufwändig die Jagd ist, doch dank des Einsatzes der Jäger ist der allgemeine Wildbestand in der Hegegemeinschaft gesund.

Tauschen sich über den Wildbestand aus: Die Erleger der stärksten Böcke.

Tauschen sich über den Wildbestand aus: Die Erleger der stärksten Böcke.

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Die Außenstelle des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Bamberg führt in Kürze zwei regionale Auftaktveranstaltungen zum Vegetationsgutachten durch. Ziel ist es, die Außenaufnahme für das forstliche Vegetationsgutachten 2009 zu demonstrieren. Bei diesen Veranstaltungen wird das Verfahren für die Außenaufnahmen an Beispielsflächen im Wald gezeigt. Vertreter der Jägerschaft sowie der Behörden und Verbände haben die Möglichkeit, sich über die aktuellen Methoden zu informieren und hierüber zu diskutieren.

Wann? 27. Februar 2009 um 14.00 Uhr

Wo? In Reundorf (Bahnübergang – kleine Kirche)

ACHTUNG: Wegen der schlechten Witterung kann die Auftaktveranstaltung in Burggrub NICHT wie geplant stattfinden. Ersatztermin für Burggrub ist Freitag, 13. März (Treffpunkt: Burggrub Schloss – Feuerwehrhaus). Bei Fragen können sich alle Interessierten an den Leiter der Hegegemeinschaft Klaus Philipp wenden

Für die Jägerschaft wäre nicht nur die Methodik interessant: Die Revierinhaber würden gerne erfahren, wann und wo in ihren Jagdrevieren die Messungen durchgeführt werden.

Heroldsbach – Der Parkplatz in Schloss Thurn voller Geländewagen, im Romantiksaal dominiert grünes Loden und leuchtende Dirndl, auf der Bühne prangt ein Hirschgeweih, die Tische sind mit buntem Herbstlaub und Nüssen geschmückt: Klarer Fall, hier feiern Jäger. Die Kreisgruppe Forchheim im Landesjagdverband Bayern (BJV) hatte vergangenes Wochenende zur Hubertusfeier 2008 eingeladen. Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch, BJV-Bezirkspräsident für Oberfranken, rief den Waidfrauen- und männern in Erinnerung, dass sich die Jagd im Wandel befinde.

“Jagd entwickelt sich immer weiter und muss sich dabei an den gesellschaftlichen Entwicklungen orientieren”, sagte Wunderatsch. Als Beispiel führte er das Vegetationsgutachten auf: Ein Thema, das immer wieder emotional gehandhabt wird, wie er betonte. Gerade hier ist viel Verständnis gefragt – seitens des Forsts, der Jagdgenossen und natürlich der Jäger selbst. Die Waidfrauen- und männer sollten sich nicht nur als “Anwälte des Wilds” verstehen, sondern eine ganzheitliche Verantwortung übernehmen – für Wild und Wald. Wunderatsch erinnerte jedoch auch daran, dass ein Gutachten eine Entscheidungshilfe sei, aber keine Vorgabe. Gutachten dürfen nicht pauschalisiert werden.

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Es geht nach Süden, immer dem inneren Kompass nach, über Tausende von Kilometern, über ungezählte Dörfer und viele Länder. Anfang Oktober schwirrt ein Großteil der Zugvögel auch noch über Deutschland und damit hoch über Ihre Köpfe hinweg. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. ruft deshalb an diesem Wochenende, 4. und 5. Oktober, zum “Birdwatch” auf.

“Es findet im Rahmen des World beziehungsweise EuroBirdwatch statt, den der NABU-Dachverband BirdLife International organisiert. Der besondere Reiz: Vogelfreunde werden nicht nur hier in Deutschland, sondern zeitgleich rund um den Globus zu den Ferngläsern greifen und gemeinsam in den Himmel spähen. Wer mitmachen möchte, ist dazu aufgerufen, seine Beobachtungen beim NABU zentral zu melden. Hier werden alle Beobachtungsergebnisse aus Deutschland gesammelt, ausgewertet und anschließend auch BirdLife International zur Verfügung gestellt”, so der Verband.

Mehr über den “Birdwatch”:

Mehr über Zugvögel:

Jäger als schießwütige Bambimörder? Die Deutschen scheinen sich von diesem Bild zu verabschieden. Laut einer Studie des Deutschen Jagdschutz-Verbands sind 80 Prozent der Befragten überzeugt, dass die Jagd notwendig ist. Notwendig, um Wildbestände zu regulieren und Wildschäden in Wald und Flur vorzubeugen.

Die Aussage, dass Jäger nur aus Lust am Töten auf die Jagd gehen, findet aktuell kaum Zustimmung: Völlig anderer Meinung waren da 84 Prozent. Vor knapp zehn Jahren lag die Quote lediglich bei 77 Prozent. Seit 1999 ist der Prozentsatz der Deutschen deutlich gestiegen, die Jagd und Jäger in den Medien bewusst wahrnehmen – von 9 auf jetzt 23 Prozent.

Eine Presseinformation zu den Ergebnissen der Studie finden Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbands. In einer übersichtlichen Grafik vom Deutschen Jagdschutz-Verband finden Sie die Ergebnisse anschaulich aufbereitet.

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Auf JuraJagd.de verfasst, sammelt und bewertet die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd interessante Infos, Meldungen und Meinungen zu Hege, Jagd und Naturschutz in Franken. Für uns viel mehr als nur ein Hobby ...

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