Die Fuchswelpen erkunden die Welt außerhalb des Baus in einem Jurajagd-Revier.

Zu diesem Bild gehört viel Geduld - und eine gehörige Portion Glück obendrein. Klaus Philipp von Jurajagd kennt den Bau dieser Fuchsfamilie bei Heiligenstadt bereits seit Jahrzehnten. Schon oft hat er die Welpen in den Frühjahren bei ihren ersten Rundgängen beobachtet, hat sie tollen und raufen sehen. Aber immer, wenn die Kamera geklickt hat, waren die Welpen - ganz flink, ganz flott - wieder im Bau verschwunden. Jetzt ist entweder die neue Kamera von Klaus Philipp leiser oder die Fuchsfamilie hat sich mittlerweile an ihren stillen Beobachter gewöhnt. Die fünf Racker hier sind etwa fünf bis sechs Wochen alt.

Ausführliche Informationen zu Füchsen gibt´s hier:

Es grünte in Bamberg letztes Wochenende - mitnichten wegen milder Temperaturen, sondern aufgrund des Bayerischen Landesjägertags. Rund 500 Jägerinnen und Jäger tagten zwei Tage lang unter dem Motto “Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft”. Die Gäste und Redner waren hochrangig: Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Landesjagdverbands, eröffnete zusammen mit Staatsminister Josef Miller die Konferenz.

BJV-Präsident Jürgen Vocke mit dem Staatsminister Josef Miller und der bayerischen Jagdkönigin Susanne Schmid.

Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein würdigte während eines Festakts die Jagd: “Die Jagd ist weit mehr als nur das Erlegen von Wild und die Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestands. Die Jäger übernehmen vielmehr auch eine aktive Rolle bei der Gestaltung unserer Heimat und dem Schutz von Lebensräumen.”

BJV-Präsident Jürgen Vocke zusammen mit dem bayerischen Staatspräsidenten Günther Beckstein.

Natürlich waren auch Jäger der Hegegemeinschaft vor Ort - Bamberg liegt ja schließlich für die Reviere von Jurajagd quasi vor der Haustür. Unser Vorsitzender Klaus Philipp war mit der Kamera unterwegs. Und die Jagdkönigin hat ihm direkt in die Linse gelächelt … na, wenn das kein Waidmannsheil bringt …

Susanne Schmid, die bayerische Jagdkönigin.

Die Trophäen beweisen es: Der Wildbestand in der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd ist gesund. “Wir haben in unseren Revieren ein verhältnismäßig ausgewogenes Verhältnis von jungen und älteren Böcken. Dennoch müssen wir mittelalte Tiere schonen, damit mehr ältere Böcke nachwachsen können”, sagte Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft, bei der diesjährigen Hegeschau. In der Heiligenstädter Örtelscheune konnte er elf Medaillen in den Kategorien Gold, Silber und Bronze für die stärksten erlegten Böcke verteilen.

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Der Staatsforst Grumbach nahe Scheßlitz hat vor wenigen Wochen zur Drückjagd eingeladen: 71 Stück Rehwild blieben u.a. auf der Strecke. “Das hat nichts mehr mit waid- und tierschutzgerechter Jagd zu tun”, sagt Klaus Philipp, Leiter der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd. Die Mitglieder der Hegegemeinschaft distanzieren sich als Jäger ausdrücklich von diesem Vorfall.

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Nur noch äußerst selten sieht man den silbernen Schnurrbart eines Fischotters im Bach glitzern: Der flinke Wassermarder gehört zu den bedrohten Tierarten. Damit sich der Bestand in Deutschland wieder etwas erholt, kommt Oberfranken eine tragende Rolle zu. Einige Populationen wandern von Tschechien herüber. Die Chance möchte die Ökologische Bildungsstätte Oberfranken ergreifen und hat deshalb das Projekt “Otterfranken” ins Leben gerufen.

Mehr dazu und wie vielleicht auch Sie dem Otter eine neue alte Heimat bieten können, erfahren Sie hier.  

Wer in der Fränkischen Schweiz lebt, hat bestimmt schon häufiger ein Wisent gesehen. Leider nicht in freier Wildbahn, denn das große Wildrind wurde schon im 18. Jahrhundert in Deutschland ausgerottet. Das Wildgehege Hundshaupten in der Nähe von Forchheim hält jedoch noch einige der braunen, zotteligen Tiere, die an Büffel erinnern. In freier Wildbahn lebt das Wisent nur noch im Urwald von Bialowieza (Polen) und in einem Reservat im Kaukasus.

Nur noch 3.500 Wisent gibt es auf der Welt - das größte und schwerste Landsäugetier Europas ist vom Aussterben bedroht. Grund genug für die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild, eine Organisation zur Erhaltung der freilebenden Tierwelt, das Wisent zum Wildtier des Jahres 2008 zu wählen. Sie und andere Gemeinschaften haben es sich zum Ziel gesetzt, das Wisent in natürlichen Lebensräumen in freier Wildbahn zu erhalten. Ein Auswilderungsprojekt im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen plant beispielsweise, 25 Wisente dieses Jahr auszuwildern.

Hier noch einige weiterführende Links zum Thema:

Silva beim Apportieren vor der Kamera.

Silva kennt kein Lampenfieber. Brav absolviert die sechs Monate alte Golden-Retriever-Hündin ihr Training vor der Kamera. Nur das Mikro, das mit einem weichen Fellbesatz umkleidet ist, behält sie im Auge - gar so verführerisch schwankt es ständig hin und her.

Das Kamerateam vom Bayerischen Fernsehen konnte schließlich ohne Mikro-Schaden mit dem blau-weißen Bus die Heimreise nach München antreten. Einen Tag lang drehten Reporter Robert Fuchs und Team bei uns im Siegritzer Revier für einen Beitrag über die Ausbildung von jungen Hunden zu Jagdhunden. Und Silva, die Hündin der Bamberger Züchterin Claudia Werthmüller, spielte praktisch die Hauptrolle. Silvas kleiner Ausflug in die Welt des Fernsehens lief im Dezember in der Sendung “Zwischen Spessart und Karwendel”. Hier bekommen Sie einen kleinen Eindruck vom (bitterkalten!) Drehtag.  

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Auf JuraJagd.de verfasst, sammelt und bewertet die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd interessante Infos, Meldungen und Meinungen zu Hege, Jagd und Naturschutz in Franken. Für uns viel mehr als nur ein Hobby ...

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