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Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd, steht den Nordbayerischen Nachrichten heute Rede und Antwort. In der Rubrik „Kurz gefragt“ bittet er Haustierbesitzer darum, ihre Vierbeiner derzeit nicht unbeobachtet durch die Wälder streunen zu lassen. Denn vor allem im Winter brauchen die geschwächten Wildtiere ihre Ruhe. Eine Hetzjagd kann katastrophale Folgen haben.
Bereits vor wenigen Tagen haben wir in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn mit Bello der Jagdtrieb durchgeht.
UNTERLEINLEITER – „Wenn ich jedes Reh, das ich vor die Büchse bekomme, schießen muss, nur um den Abschussplan zu erfüllen, hat das für mich nichts mehr mit Jagd zu tun“, sagt Klaus Philipp und spricht damit für die gesamte Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd. Die Jäger finden die Abschusszahlen, die alle drei Jahre auf Grund des Verbissgutachtens gefordert werden, zu hoch. Diese Zahlen geben ihnen vor, wie viel Rehwild sie in ihren Revieren schießen müssen, um Waldschäden so gering wie möglich zu halten.
Alle drei Jahre erstellt das Amt für Landwirtschaft und Forsten für alle Hegegemeinschaften Bayerns ein Gutachten. Dieses Gutachten soll festlegen, wie viel Rehe in den einzelnen Revieren tatsächlich erlegt werden sollen, damit so wenig Schaden wie möglich durch Verbiss entsteht. Als Verbiss bezeichnen die Jäger derart große Schäden an jungen Bäumen, dass der bestehende Baumbestand sich nicht mehr natürlich verjüngen kann. Rehe verursachen den Verbiss, wenn sie Triebe und Blätter fressen oder ihr Geweih an den Stämmen wetzen. Ist der Verbiss in einem Revier sehr hoch, haben vor allem junge Bäume keine Chance zu wachsen, der Wald ist in seinem natürlichen Gleichgewicht gestört.
Seit heute haben wir uns einen Platz auf der BlogAlm gesichert, einem neuen Verzeichnis für deutschsprachige Blogs. Das heißt, dass wir dort jetzt in der Kategorie „Hobby & Freizeit > Vereine“ eingetragen sind. Außerdem sind ganz automatisch immer unsere aktuellsten Artikel sichtbar.
So werden wir im Web noch besser gefunden, siehe: http://blogalm.de/hobby-und-freizeit/vereine/jurajagd-de-l651.html
Achtung, nur noch wenige Tage bis Einsendeschluss am 15. Februar: Der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) schreibt zum sechsten Mal den Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ aus. Für die jeweils beste Arbeit aus Print, Hörfunk oder Fernsehen gibt es 5000,- Euro. Alle journalistischen Darstellungsformen sind willkommen, die 2005 oder 2006 gesendet bzw. gedruckt wurden und zwischen Jagd, Wild und Natur angesiedelt sind.
Alle Informationen hier: http://djv.newsroom.de/journalistenpreis/
Viel Erfolg & Waidmannsheil!
JuraJagd teilt seine Internet-Favoriten mit allen Menschen, die sich für Jagd, Hege und Naturschutz interessieren. Dazu nutzen wir die Dienste von Mister-Wong.de, einem so genannten Social-Bookmarking-Portal.
UNTERLEINLEITER – Der Hals des Rehs ist zerbissen, am Bauch klafft eine große Wunde. Es sind keine schönen Bilder, die sich den Jägern der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bieten, wenn Hunde in ihren Revieren jagen.






