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Update: Der Emu ist ein Nandu! Danke an Klaus Philipp für die Richtigstellung per Kommentar auf JuraJagd, siehe unten.

SIEGRITZ – Füchse, Hasen, Rehe: Der Jäger Rainer Severin sieht im Revier Siegritz häufig die unterschiedlichsten Tiere. Aber einen Emu Nandu hat er im fränkischen Jura noch nie beobachtet. Bis letzten Freitag. In aller Seelenruhe spazierte da ein ausgewachsener Emu Nandu in der Mittagssonne über ein Feld.

Nandu in Siegritz gesichtet - Foto: Rainer Severin

Woher der flugunfähige Laufvogel kam und wohin er wieder ging, ist unbekannt. Emus Nandus leben normalerweise in Australien Südamerika, können knapp zwei anderthalb Meter groß und bis 40 25 Kilogramm schwer werden. Womöglich ist das Tier aus einem Gehege in der Gegend ausgebüchst – und wird wahrscheinlich noch lange seine Freiheit genießen: Emus Nandus zählen mit etwa 50 60 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit zu den schnellsten Laufvögeln der Welt. (Foto: Rainer Severin)

Protest auch aus Gunzenhausen: Der Altmühl-Bote berichtete gestern über die Hegeschau des Gunzenhäuser Jagdvereins. Ebenfalls dort wurde deutliche Kritik an der Abschussplanung der zuständigen Unteren Jagdbehörde laut. Der Altmühl-Bote schreibt:

„[Vorsitzender Thomas] Eschenbacher stellte fest, dass die intensive und dem Wild nicht zuträgliche Nutzung von Grünland etwa durch den Maisanbau genauso wie die Unruhe in der Natur durch nahezu ganzjährige Waldarbeiten mit schwerem und lautem Gerät immer mehr zunehmen. Nicht übersehen dürfe man den Störungsdruck im Wald durch Jogger, Reiter, Mountainbiker und Geländemotorradfahrer. Letztere frönen ihrem Hobby immer mehr in unerlaubten Bereichen und sorgen bei den Waldtieren für gehörigen Aufruhr. Eschenbacher skizzierte die Folgen: ‘Das Wild hetzt umher und braucht daher viel mehr Energie, muss also mehr fressen.’“

Mehr zum Thema lesen Sie auf JuraJagd in unserer Pressemitteilung Jäger gegen ‘bürokratischen Unsinn’ vom 21.03.2007.

UNTERLEINLEITER – Gerade in der Dämmerung sieht man jetzt immer wieder Augenpaare am Fahrbahnrand aufblitzen: Wildtiere suchen in den Böschungen nach Futter oder wollen die Straße überqueren. Nicht selten kracht es dann. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2006 im Gebiet der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd rund 22 Prozent mehr Rehe im Straßenverkehr getötet. Um Unfälle zu vermeiden, raten die Jäger zu mehr Umsicht.

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Regelmäßig durchsuchen wir das Web nach „JuraJagd“, um die Reaktionen auf unsere PR in den verschiedenen Medien zu erfassen. Unter anderem verwenden wir dabei Google, doch jedes Mal glaubt die Suchmaschine, wir hätten uns beim Eingeben vertippt. „Meinten Sie: Jurajäger“, fragt uns Google immer wieder.

Diesmal haben wir den nett gemeinten – auf Dauer aber nervigen – Vorschlag dann doch angeklickt. Und dazugelernt: Der erste Jurajäger war zwar nicht sehr groß, aber alles andere als freundlich. Ein zweibeiniger Fleischfresser mit langen Krallen und scharfen Zähnen, immer auf der Suche nach Beute …

Ein Schauermärchen aus dem Leinleitertal? Der Gruselschocker für Jungjäger? Altes Jägerlatein, leise am Stammtisch geflüstert? Nein, ganz im Ernst: Der erste Jurajäger war ein Dinosaurier, machte vor 150 Millionen Jahren die Prärie unsicher und hört heute auf den Namen Juravenator starki. Wie der ungefähr aussah, verrät das Jura-Museum Eichstätt.

Und jetzt mal ehrlich: Der Jurajäger von heute ist sympathischer, freundlicher und verträglicher, oder?

Immer mehr Jäger aus Franken machen mobil gegen die erhöhten Abschussquoten der Bayerischen Staatsregierung. Nach der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd steigt nun auch die Kreisgruppe Forchheim auf die Barrikaden und kritisiert öffentlich das Verbissgutachten (alias Vegetationsgutachten) der Ministerialen – und die falschen Schlüsse, die daraus gezogen werden.

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