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Feine Nasen beweisen kommendes Wochenende sechs Jagdhunde aus der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd: Hundetrainer Edgar Wagner gibt am 2. und 3. Juni ein Schweiß-Seminar. In den Revieren Siegritz und Friesen werden sechs Fährten gelegt, die die Hunde anschließend ausarbeiten. Edgar Wagner ist Mitglied im Deutschen Retriever-Club und bietet bereits seit Jahren erfolgreich jagdliche Hunde-Trainings an. Zum Glück konnten wir ihn jetzt endlich nach Oberfranken holen!
Leider können wir für dieses Jahr keine kurzfristigen Anmeldungen mehr berücksichtigen. Vielleicht findet Edgar Wagner aber ja noch einen freien Platz in seinem sehr vollen Kalender für das nächste Jahr! Wer Interesse hat, kann sich ja schon mal unverbindlich bei uns melden.
Schwarze Kulleraugen, kleine Stupsnase, weiches Fell - keine Frage, Waschbären sind putzig anzusehen. Aber sie haben eine große Schwäche: Sie sind immer hungrig. Davon konnte sich auch Anna Brütting aus dem Pegnitzer Raum überzeugen: Auf der Jagd nach Nahrung machten sich Waschbären über ihr Futtersilo her. Bissen die Plane kaputt und naschten von den Vorräten. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie auch auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten.

Waschbär: immer hungrig. - Foto: pixelio.de
Vor einigen Wochen haben wir über die Wanderfalken berichtet, die ihre Jungen auf dem Dach der Sparkasse Gaustadt in Bamberg groß ziehen (Wanderfalken im Geldparadies). Und kaum versieht man sich, sind sie auch schon flügge: Drei der vier Greifvögel haben kürzlich das Nest verlassen. Die Brutstätte ist Video-überwacht - auf den Bildschirmen lässt sich nur noch ein Jungtier erkennen. Das Nesthäkchen übt schon mal fleißig den Flügelschlag und stärkt die Muskulatur. Gestern hat es sogar Besuch von einem seiner Geschwister bekommen. Eine Aufforderung zum Mitfliegen? Wir wünschen den Vieren auf jeden Fall alles Gute auf ihren ersten Streifzügen!
Bilder der Wanderfalken und ein ausführliches Tagebuch gibt es hier: Artenschutz im Steigerwald.
Der Wald hat sich in einen Kindergarten verwandelt: Mit tapsigen Schritten und großen Augen erobern Kitze & Co. nun die Reviere. Schutz bei den ersten Erkundungsgängen bieten ihnen nicht nur das momentan hohe Gras und das dichte Laubkleid des Walds. Die Jungtiere verlassen sich vor allem auf ihre natürliche Vorsicht - und die Elterntiere. Wittern diese Gefahr, treten sie meist die Flucht an. Doch die Jungtiere können bei schnellen Läufen noch nicht mithalten und bleiben zurück. Nicht selten finden Jung- und Elterntier dann nicht mehr zueinander.
Deshalb hofft die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd auf das Verständnis aller Revierbesucher: Wanderer und Mountainbiker sollten in den Revieren der Hegegegemeinschaft die Wander- und Radwege nicht verlassen. Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner an die Leine nehmen. Auch wer Katzen hat, sollte seine Schmusetiger genau im Auge behalten: Vogelnester sind leichte Beute, vor allem bei Boden- und Heckenbrütern.






