Schwarze Kulleraugen, kleine Stupsnase, weiches Fell – keine Frage, Waschbären sind putzig anzusehen. Aber sie haben eine große Schwäche: Sie sind immer hungrig. Davon konnte sich auch Anna Brütting aus dem Pegnitzer Raum überzeugen: Auf der Jagd nach Nahrung machten sich Waschbären über ihr Futtersilo her. Bissen die Plane kaputt und naschten von den Vorräten. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie auch auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten.

Waschbär: immer hungrig. - Foto: pixelio.de

Waschbär: immer hungrig. – Foto: pixelio.de

Auch im Gebiet der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd wurden schon Waschbären oder ihre Spuren gesehen. Die Neubürger vermehren sich. Doch ihr ständiger Hunger hat ihnen bisher nicht viele Pluspunkte in der Bevölkerung eingebracht. Sie machen sich an Blumen- und Gemüsebeeten zu schaffen, plündern Mülltonnen oder Kompostanlagen. Mehr zu den maskierten Fresssäcken lesen Sie unter www.diewaschbaerenkommen.de oder in der Online-Enzyklopädie Wikipedia.

Haben Sie auch schon Spuren der Räuber entdeckt? Falls Sie wissen möchten, wer bei Ihnen nachts die Blumenzwieblen annagt, können Sie sich gerne an die Jäger der Hegegemeinschaft wenden! Beschreiben Sie einfach die Spuren und schicken Sie eine Mail an: info (at) jurajagd (punkt) de

Übrigens: Die Waschbären verdanken ihren Namen tatsächlich ihrer Sauberkeit: Sie spülen ihre Nahrung meist erst im flachen Wasser ab, bevor sie sie essen.