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Der Biber aus der Zahnpasta-Werbung ist bestimmt noch vielen bekannt: Mit überdimensionalen Hauern fällt er da in Windeseile Baum um Baum. In der Natur, fernab von Wildparks & Co., zeigt er sich jedoch selten. Der Nager wurde unter Naturschutz gestellt. Doch an einigen Orten wie beispielsweise in den Gegenden um Passau und Regensburg scheint er sich wohl zu fühlen und vermehrt sich. Die Folge: Schäden an Kläranlagen und Elektrizitätswerken. Das Umweltministerium hat deshalb den Biber-Abschuss etwas gelockert, um in solch krassen Fällen schnell handeln zu können.

immer noch auf der Liste der bedrohten Tierarten. - Foto: pixelio.de

Biber: immer noch auf der Liste der bedrohten Tierarten. - Foto: pixelio.de

In der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd wird sich jedoch durch diesen neuen Beschluss nicht viel ändern. In Bayern gibt es zwar etwa 10.000 Tiere, doch im Landkreis Forchheim spricht mal beispielsweise nur von zehn Bibern. Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben zu diesem Thema auch mit Roland Schechtel gesprochen, der Sachgebietsleiter für den Naturschutz im Forchheimer Landratsamt ist. Mehr dazu auf den Seiten der NN unter Kein Freibrief zum Abschuss.

Die Untere Jagdbehörde Bamberg hat neue Jagdberater und Jagdbeiräte für die nächsten fünf Jahre bestellt. Als Jagdberater unterstützt nun Hans-Joachim Rost aus Bamberg die Jagdbehörde ehrenamtlich. Auch aus unserer Hegegemeinschaft sind Vertreter im Jagdbeirat wie beispielsweise Christoph Graf Schenk von Stauffenberg aus Burggrub. Klaus Philipp, Vorsitzender unserer Hegegemeinschaft, ist aus diesem Gremium ausgeschieden. Weitere Informationen auf den Seiten des Landkreises Bamberg

Vor zwei Wochen fand Bianca Oppel das erste tote Rehkitz in ihrem Revier bei Treppendorf. Inzwischen haben wildernde Hunde schon sechs Jungtiere gerissen. Jetzt reichte es der Jägerin aus der Hegegemeinschaft Steigerwald. Sie informierte den Fränkischen Tag (FT), und schon gestern war die Geschichte groß im Bamberger Lokalteil zu lesen. Sechs tote Rehkitze sind zu viel, titelte der FT. Auf dem Bild zum Artikel hält Bianca Oppel ein totes Kitz auf dem Arm. Sie und ihr Verlobter Justus Schultheis wollen die Öffentlichkeit aufrütteln, vor allem aber an die Vernunft der Hundehalter appellieren, ihre Vierbeiner anzuleinen oder zumindest nicht aus den Augen zu lassen.

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Unter der Überschrift Schnüffel-Schulung für Jockl berichten die Nordbayerischen Nachrichten (NN) heute über das Schweiß-Seminar, das Edgar Wagner - selbst Jäger und erfahrener Trainer für Jagdhunde - vor einer guten Woche im Siegritzer Revier der Hegegemeinschaft gehalten hat. Den NN-Artikel können sie derzeit hier auch online lesen.

Falls der Artikel aber nicht mehr verfügbar sein sollte, finden Sie hier die Berichte von JuraJagd: Schweiß-Seminar: aktiver Tierschutz (06.06.2007) und Schweiß-Seminar: Hund, Herr und Leiter glücklich (04.06.2007).

UNTERLEINLEITER - Den Landwirten graust es vor diesen Bildern: Abgetrennte Körperteile von Rehkitzen liegen im frisch geschnittenen Gras, Blut tränkt die grünen Wiesen. Die Klingen der Kreiselmäher töten oder verletzen in Deutschland jährlich etwa 100.000 Rehkitze. Die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bietet Landwirten in den Landkreisen Forchheim und Bamberg Hilfe an, um solche Unfälle zu vermeiden.

Rehkitze sitzen in ihren natürlichen Verstecken oft in tödlichen Fallen. - Foto: pixelio.de

Rehkitze sind putzig anzusehen. Den Landwirten graut vor der Mahd und möglichen Unfällen. Jäger helfen, die Unfälle zu vermeiden. - Foto: pixelio.de

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SIEGRITZ - Durch die Reviere der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd schlängeln sich viele Landstraßen. Häufig kreuzen Rehe, Hasen, Wildschweine und Füchse die Wege, Unfälle sind vorprogrammiert. Wenn dann das Wild verletzt flüchtet, muss eine feine Spürnase her, um die Fährte aufzunehmen. Und die will trainiert sein: Jäger aus der Hegegemeinschaft haben deshalb zusammen mit ihren Hunden ein Fährtenseminar besucht.

Edgar Wagner (Bildmitte) gibt den Hundeführern Tipps. - Foto: Klaus Philipp

Edgar Wagner (Bildmitte) gibt den Hundeführern Tipps.

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Es ging über Stock und Stein, durchs Unterholz und auf abschüssigen Wegen. Die Schweiß-Fährten, die Edgar Wagner durch das Friesener und Siegritzer Revier legte, verlangten den Teilnehmern seines Schweiß-Seminars volle Konzentration ab. Erschöpft waren Hund und Herr nach getaner Arbeit. Und glücklich: Die Hunde hatten Spaß an der Arbeit, die Hundeführer konnten viele hilfreiche Tipps mit nach Hause nehmen. Auch Edgar Wagner, der das Schweiß-Seminar leitete, freute sich über die “tolle Truppe”, die aus sämtlichen Teilen Deutschlands angereist kam, um eines seiner sehr schnell ausgebuchten Seminare zu besuchen. “Die Stimmung hier ist wunderbar”, meinte der Oberbayer gestern in Siegritz, “eine schöne Mischung aus Fröhlichkeit und der Ernsthaftigkeit, die wir beim Arbeiten mit den Hunden brauchen.”

Nachtrag vom 06.06.2007: Bilder des Schweiß-Seminars und Näheres zu Edgar Wagner gibt es jetzt hier.

Nachtrag vom 14.06.2007: Claudia Werthmüller, Züchterin von Golden Retrievers (VDH) und Jägerin in der Hegegemeinschaft, hat mit ihrer Hündin Paquita am Schweiß-Seminar teilgenommen und auch einige Fotos auf ihrer Website www.chartley.de veröffentlicht.

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Auf JuraJagd.de verfasst, sammelt und bewertet die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd interessante Infos, Meldungen und Meinungen zu Hege, Jagd und Naturschutz in Franken. Für uns viel mehr als nur ein Hobby ...

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