Der Biber aus der Zahnpasta-Werbung ist bestimmt noch vielen bekannt: Mit überdimensionalen Hauern fällt er da in Windeseile Baum um Baum. In der Natur, fernab von Wildparks & Co., zeigt er sich jedoch selten. Der Nager wurde unter Naturschutz gestellt. Doch an einigen Orten wie beispielsweise in den Gegenden um Passau und Regensburg scheint er sich wohl zu fühlen und vermehrt sich. Die Folge: Schäden an Kläranlagen und Elektrizitätswerken. Das Umweltministerium hat deshalb den Biber-Abschuss etwas gelockert, um in solch krassen Fällen schnell handeln zu können.

immer noch auf der Liste der bedrohten Tierarten. - Foto: pixelio.de

Biber: immer noch auf der Liste der bedrohten Tierarten. – Foto: pixelio.de

In der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd wird sich jedoch durch diesen neuen Beschluss nicht viel ändern. In Bayern gibt es zwar etwa 10.000 Tiere, doch im Landkreis Forchheim spricht mal beispielsweise nur von zehn Bibern. Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben zu diesem Thema auch mit Roland Schechtel gesprochen, der Sachgebietsleiter für den Naturschutz im Forchheimer Landratsamt ist. Mehr dazu auf den Seiten der NN unter Kein Freibrief zum Abschuss.