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Es kracht leider viel zu oft: Wildunfälle sind auf Frankens Straßen keine Seltenheit. In den vergangenen zwei Jahren hat JuraJagd immer wieder vor den Gefahren gewarnt. Auch der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) meldet sich immer wieder zu Wort. Und nun will er’s wissen: Wie ernst nehmen die Autofahrer unsere Warnungen denn wirklich? Mit einer bundesweiten Umfrage wollen der Dienstleister DEKRA und der DJV herausfinden, wie präsent das Risiko von Wildunfällen bei den Autofahrern tatsächlich ist. Der Fragebogen liegt ab 1. August in DEKRA-Prüfstellen aus und kann auch direkt im Internet ausgefüllt werden. Hier kommen Sie zu den Seiten der DEKRA und zum Fragebogen.

JuraJagd warnt regelmäßig vor den Gefahren durch Wild im Straßenverkehr. Erst im Frühjahr haben wir folgende Presseinformation an die Lokalpresse geschickt und konnten uns über ein breites Medienecho freuen:

Er kehrt auf leisen Pfoten heim, Schritt für Schritt, immer ein paar Meter mehr. Und er scheint bleiben zu wollen. Nachdem in der sächsischen Lausitz bereis drei kleine Wolfsrudel mit Nachwuchs leben, sind jetzt auch Wolfswelpen in Brandenburg gesehen worden. Das weite und dünn besiedelte Gebiet gibt ihnen viel Freiraum weitab von der Zivilisation und ist ideal für lange Streifzüge. Mehr zu den Wolfsrudeln lesen Sie auf den Seiten des deutschen Naturschutzverbands NABU.

JuraJagd fragt sich: Wenn sich der Wolf in Deutschland anscheinend so wohl fühlt - ist es dann möglich, dass es auch bald ein wildes Wolfsrudel in Franken gibt? Aber Klaus Philipp, der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd, winkt ab: “Unsere Gegend hier in Bayern ist viel zu dicht besiedelt. Die Gebiete in Ostdeutschland mögen für den Wolf akzeptabel und für eine Neu-Einbürgerung besser geeignet sein. Aber hier in Franken bieten wir dem Wolf viel zu wenig Lebensraum an.” Also bleibt für die Franken nur: Aus einiger Entfernung die Rudel im Osten zu beobachten und ihnen viel Glück bei den weiteren Schritten zu wünschen!

Die Sommerferien sind greifbar nahe, die Koffer so gut wie gepackt - doch wohin mit Bello, Minka & Co.? Viele Pensionen und Hotels haben mittlerweile gegen einen Aufpreis nichts dagegen, wenn Sie Ihren Vierbeiner mitnehmen. Doch wenn die Fahrt zum Urlaubsort Stunden dauert oder gar eine Flugreise bevorsteht, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man diesen Stress den Tieren zumuten will. Erklärt sich kein befreundeter Tierliebhaber oder netter Nachbar bereit, den Hund, die Katze oder das Meerschweinchen für den kurzen Zeitraum zu pflegen, dann sind Tierpensionen meist eine gute Alternative.

Links zu Tierpensionen in Ihrer Nähe finden Sie hier:

Mehr Tipps und Informationen, u.a. Einreisebestimmungen für Ihr Tier, lesen Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbands: Special Haustier und Urlaub.

JuraJagd rät dringend: Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Platz für Ihren Liebling. Und überzeugen Sie sich im Vorfeld selbst davon, ob die Tierpension seriös und für Ihr Tier geeignet ist. Denn leider gibt es auch einige schwarze Schafe unter den Tierpensionen, die schnelles Geld wittern und sich nicht ordentlich um die Tiere kümmern. Gute Tipps kann Ihnen auch das Tierheim in Ihrer Nähe geben.

Der Sommer hat uns wieder! Alles stürmt nach draußen zum Schwimmen, Eis essen, in den Biergarten - oder zum Campen. Doch Vorsicht: Naturhungrige Outdoorfreaks dürfen ihre Zelte nicht überall aufschlagen. Innerhalb des Naturparks Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst muss das Zelten beim Amt für Landwirtschaft und Forsten vorher angemeldet und bewilligt werden. Die Behörde gibt die entsprechenden Anträge an die Kommunen, die Naturschutzbehörde und den Jagdverband weiter. Ob das Amt den Zelt-Antrag genehmigt oder nicht, hängt in erster Linie davon ab, ob der Grundstückseigentümer zustimmt oder nicht.

Auch außerhalb des Naturparks brauchen Camper mit mehr als drei Zelten eine Genehmigung - und die gibt es erst, wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Zelter Wald und Wild nicht stören. Ansprechpartner sind hier die Unteren Naturschutzbehörden oder auch die Jagdpächter. Wer auf die notwendige Bürokratie verzichten möchte, kann sich mit Sack und Pack auch auf einen der vielen offiziellen Camping- und Jugendzeltplätze in der Fränkischen Schweiz einmieten. Das klappt auch meist ohne Anmeldung und recht spontan. Eine Liste finden Sie auf den Seiten der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz. Viel Spaß in der Natur!

Momentan zählen die JuraJagd-Jäger in den Revieren an der Leinleiter ganz schön viele Schafe. Schlafstörungen sind nicht der Grund, sondern der jährliche Besuch des Schäfers Erich Kißlinger. Mit rund 1000 Schafen, 50 Ziegen, zwei Eseln und seinen Hirtenhunden zieht er von Nürnberg über die Lange Meile (Landkreis Forchheim) nach Heiligenstadt und Scheßlitz.

Dabei leistet er aktiven Naturschutz: Das Biotopgebiet Lange Meile braucht Kißlingers Herde, um das Überleben bedrohter Arten zu sichern. Ein Knochenjob, der oft unterschätzt wird. Elisabeth Pöhlmann hat mit Kißlinger bei seinem ersten Besuch auf der Langen Meile vor vier Jahren gesprochen.

Jäger zählen Schafe - Erich Kißlinger

Schäfer Erich Kißlinger zieht seit vier Jahren durch die Reviere von JuraJagd.

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Natürlich braucht ein Hund Auslauf - keine Frage. Doch wo Herrchen den Jagdtrieb seines Vierbeiners unterschätzt, kann das Gassi-Gehen schnell in eine wilde Hatz ausarten. Im oberfränkischen Ebermannstadt hat erst vor Kurzem ein Hund ein Reh so lange gehetzt, bis es sich in einem Zaun verfing und jämmerlich verendete. Auch in den Revieren der Hegegemeinschaft sind Bilder von gerissenen Wildtieren keine Seltenheit. Ebermannstadt hat nun reagiert: Ab sofort gilt Leinenpflicht. Der Stadtrat hat den Beschluss nicht zuletzt auch auf Drängen der Jäger verabschiedet.

Einen Bericht dazu aus dem Fränkischen Tag Forchheim lesen Sie hier: “Zamperl” muss an die Leine.

Weitere Artikel zum Thema “Wilderne Hunde” von JuraJagd finden Sie hier:

Wenn Sie in Franken wohnen, Probleme mit dem Gehorsam Ihres Hundes haben und eine Hundeschule besuchen möchten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir können Ihnen passende Hundeschulen empfehlen. Schreiben Sie einfach eine Mail an info (at) jurajagd (punkt) de!

Seit Jahren schon treffen sich Experten aus Forst, Naturschutz und Jagd in der Wimmelbacher Heunhütte bei Forchheim. Dann packen sie aktuelle Themen auf den Tisch und nutzen die Gelegenheit, um auch mal ihrem Ärger Luft zu machen. Denn nicht immer sind sich die Vertreter einig. Erst Anfang des Jahres beispielsweise haben sich viele bayerische Jäger gegen das Vegetationsgutachten ausgesprochen, das den Abschuss des Rehwilds festlegt. Auch JuraJagd hat sich gewehrt und will nicht mehr Rehe als nötig schießen (Links zu den Artikeln siehe unten). Doch Vertreter der Naturschutzverbände und der Staatsforsten pochen auf das Gutachten. Logisch, dass dieses Thema beim diesjährigen Treffen auf der Heunhütte angesprochen wurde.

Stephan Keilholz, Leiter des Forstbetriebs Forchheim der Bayerischen Staatsforsten erinnerte an die “knisternde Stimmung” zwischen Teilen der Jägerschaft und des Staatsforsts. Doch was ist davon geblieben? Ist die “knisternde Stimmung” in ein Strohfeuer übergegangen?

Die Hegegemeinschaft Leinleitertal wird sich auch weiterhin gegen das Abschussgutachten stark machen. Denn schließlich lieben wir unseren Wald und das Wild und gehen mit gesundem Menschenverstand an die Hege und Pflege. Man kann in diesem Zusammenhang eigentlich nur immer wieder Klaus Philipp zitieren, den Vorsitzenden unserer Hegegemeinschaft: “Ich werde kein Tier schießen, nur um einer für mich sinnlosen bürokratischen Forderung nachzukommen.”

Statements von JuraJagd zum Abschussgutachten:

Einen Bericht über das Treffen auf der Heunhütte finden Sie auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten unter dem Titel Immer mehr Camper.

JuraJagd-Profil:

Auf JuraJagd.de verfasst, sammelt und bewertet die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd interessante Infos, Meldungen und Meinungen zu Hege, Jagd und Naturschutz in Franken. Für uns viel mehr als nur ein Hobby ...

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