Seit Jahren schon treffen sich Experten aus Forst, Naturschutz und Jagd in der Wimmelbacher Heunhütte bei Forchheim. Dann packen sie aktuelle Themen auf den Tisch und nutzen die Gelegenheit, um auch mal ihrem Ärger Luft zu machen. Denn nicht immer sind sich die Vertreter einig. Erst Anfang des Jahres beispielsweise haben sich viele bayerische Jäger gegen das Vegetationsgutachten ausgesprochen, das den Abschuss des Rehwilds festlegt. Auch JuraJagd hat sich gewehrt und will nicht mehr Rehe als nötig schießen (Links zu den Artikeln siehe unten). Doch Vertreter der Naturschutzverbände und der Staatsforsten pochen auf das Gutachten. Logisch, dass dieses Thema beim diesjährigen Treffen auf der Heunhütte angesprochen wurde.

Stephan Keilholz, Leiter des Forstbetriebs Forchheim der Bayerischen Staatsforsten erinnerte an die “knisternde Stimmung” zwischen Teilen der Jägerschaft und des Staatsforsts. Doch was ist davon geblieben? Ist die “knisternde Stimmung” in ein Strohfeuer übergegangen?

Die Hegegemeinschaft Leinleitertal wird sich auch weiterhin gegen das Abschussgutachten stark machen. Denn schließlich lieben wir unseren Wald und das Wild und gehen mit gesundem Menschenverstand an die Hege und Pflege. Man kann in diesem Zusammenhang eigentlich nur immer wieder Klaus Philipp zitieren, den Vorsitzenden unserer Hegegemeinschaft: “Ich werde kein Tier schießen, nur um einer für mich sinnlosen bürokratischen Forderung nachzukommen.”

Statements von JuraJagd zum Abschussgutachten:

Einen Bericht über das Treffen auf der Heunhütte finden Sie auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten unter dem Titel Immer mehr Camper.