Natürlich braucht ein Hund Auslauf – keine Frage. Doch wo Herrchen den Jagdtrieb seines Vierbeiners unterschätzt, kann das Gassi-Gehen schnell in eine wilde Hatz ausarten. Im oberfränkischen Ebermannstadt hat erst vor Kurzem ein Hund ein Reh so lange gehetzt, bis es sich in einem Zaun verfing und jämmerlich verendete. Auch in den Revieren der Hegegemeinschaft sind Bilder von gerissenen Wildtieren keine Seltenheit. Ebermannstadt hat nun reagiert: Ab sofort gilt Leinenpflicht. Der Stadtrat hat den Beschluss nicht zuletzt auch auf Drängen der Jäger verabschiedet.
Einen Bericht dazu aus dem Fränkischen Tag Forchheim lesen Sie hier: “Zamperl” muss an die Leine.
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Wenn Sie in Franken wohnen, Probleme mit dem Gehorsam Ihres Hundes haben und eine Hundeschule besuchen möchten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir können Ihnen passende Hundeschulen empfehlen. Schreiben Sie einfach eine Mail an info (at) jurajagd (punkt) de!







2 comments
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Samstag, 7. Juli 2007 um 15:11
Klaus
Vielleicht wäre die Marktgemeide Heiligenstadt auch gut beraten, den Leinenzwang für Hunde einzuführen.
Dienstag, 2. September 2008 um 08:48
Jasmina
Leinenzwang für alle Hunde, finde ich innerorts absolut angebracht. Doch außerorts sollten nur die Hunde an die Leine müssen, die nicht kontrollierbar sind.
Es ist ein Grundrecht für einen Hund frei laufen zu dürfen – man kann einem Lauftier das Laufen nicht verbieten.
Diese Einschränkung könnte weit schlimmere Folgen in Form von Agressionen oder Bissigkeit haben, als die bisherigen “Haufen”.
Denn wer vor dem Leinenzwang die Haufen seines Hundes nicht weggeräumt hat, wird es auch sicherlich nicht jetzt tun. Es ist eine Grundeinstellung, ob man sauber macht oder nicht – da ist der “Zwang” hinter der Leine kein Unterschied.
Vielmehr sollte man sich darum bemühen, den Hundehaltern geeignete Hundeschulen nahezubringen. Was spricht den gegen einen von der Gemeinde angeordneten Pflichtkurs über 25 Stunden bei auffällig gewordenen Hundebesitzern oder Hunden?
Das wäre meiner Meinung nach bei Weitem sinnvoller, als eine Bußgeldstrafe!
Der Pflichtkurs müsste natürlich selbst bezahlt werden, und schließe somit die Geldstrafe für den Hundebestzer schon ein.
Die Besitzer lernen, wie sich ihren Hund einschätzen müssen und wie sie ihn kontrollieren können. Die Hunde lernen allgemeine Sozialkompetenz und Respekt vor dem Menschen, damit wäre auch der Gemeinde geholfen.