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Laub rechen ist mühsam: Kaum hat man die bunten Herbstblätter auf einem Haufen zusammengekehrt, kommt auch schon ein Windstoß - und dahin ist die ganze Arbeit. Viele Hobby-Gärtner greifen deshalb auf einen motorisierten Laubsauger zurück. Doch was auf den ersten Bick wie ein praktischer Helfer aussieht, erweist sich beim näheren Hinschauen als wahrer Naturkiller. Er verschreckt nicht nur durch seinen Gestank und die Lautstärke Vögel und kleinere Säugetiere. Durch den hohen Druck aus dem Saugrohr gelangen neben Blättern auch millionenfach Kleinstlebewesen in die Düsenöffnung. Sie werden aufgesaugt und zerstückelt - teilweise mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern.
JuraJagd empfiehlt allen Hobby-Gärtnern, auf Laubsauger zu verzichten und die Herbstblätter mit Besen und Rechen unter Hecken und Bäumen zu verteilen. So bewahren Sie nicht nur kleine Lebewesen wie beispielsweise Schmetterlingslarven, die an einem geschützten Ort überwintern müssen. Sie helfen auch Igeln über den Winter, die auf solche Laubansammlungen angewiesen sind. Und das bunte Laub im Garten schaut doch auch noch richtig gut aus!
Mehr Informationen über Laubsauger und naturnahe Gärten finden Sie auf den Seiten des NABU.
Diese Woche hat doch tatsächlich jemand ein Häufchen in das Postfach von JuraJagd gelegt. Erst waren wir pikiert, dann haben wir gelacht und später haben wir uns in die Recherche gestürzt. Denn ein Besucher unserer Homepage wollte wissen, welcher nächtliche Gast immer einen oder mehrere Haufen in seinem Garten hinterlässt. Also machte er Fotos und schickte sie uns. Was wir bisher vermuten: Der Vierbeiner müsste ein Dachs sein, denn Dachse graben die charakteristischen “Dachsklos”, die auf den Bildern deutlich zu erkennen sind.
Doch was macht ein Dachs in einer Wohnsiedlung? Das Haus des JuraJagd-Besuchers ist etwa einem Kilometer vom Wald entfernt. Wird er sich an den Besuch gewöhnen müssen? Was könnte den Waldbewohner in die Siedlung ziehen?
Fragen, bei denen wir Ihre Hilfe brauchen! Schreiben Sie uns über die Kommentarfunktion. Vielen Dank schon mal für Ihre Unterstützung.
Hubertusmessen mögen auf den ersten Blick seltsam erscheinen: Jagdhörner ertönen statt der Kirchenorgel, das Gotteshaus ist mit buntem Laub geschmückt und mancherorts versammeln sich Jagdhund und Greifvogel um den Altar. Anfang November feiern Jäger auf der ganzen Welt den Hubertustag. Sie gedenken dabei ihrem Patron Hubertus, der am 3. November Namenstag hat.
Der Legende nach war Hubertus zunächst ein “ganz wilder Hund”: Der Edelmann kannte keine Grenzen, war zügel- und ruhelos. Selbst am Karfreitag konnte er die Finger nicht vom Jagdgewehr lassen und strich durch die Wälder. Er setzte einem prachtvollen Hirsch nach und wollte diesen erlegen. Doch das Wild kam plötzlich auf ihn zu - mit einem leuchtenden Kreuz im Geweih (heute vielen bekannt als Logo eines Kräuterschnaps-Produzenten). In dieser Vision habe Hubertus den Schöpfer im Geschöpf erkannt und sei fortan zu einem Bewahrer der Natur geworden.
Mehr über die Hubertus-Sage lesen Sie in der Wikipedia und im Ökumenischen Heiligenlexikon.
Die Jäger leben sein geistiges Erbe heute fort: Sie sind aktive Natur- und Umweltschützer. Die Mitglieder der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd kümmern sich neben ihrem eigentlichen Beruf in ihrer Freizeit um die Hege und Pflege der Reviere - meist mehrmals in der Woche. Mit ihrer Arbeit versuchen die Jäger, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Wild und Wald zu gewährleisten und die Umwelt aktiv zu bewahren. Denn für die fränkischen Jäger hat Naturschutz viele Gesichter: Nistkästen bauen, Streuobstwiesen anbauen oder im Winterwald Futterkrippen für die Wildtiere zu füllen sind nur einige wenige Beispiele dafür.






