Laub rechen ist mühsam: Kaum hat man die bunten Herbstblätter auf einem Haufen zusammengekehrt, kommt auch schon ein Windstoß - und dahin ist die ganze Arbeit. Viele Hobby-Gärtner greifen deshalb auf einen motorisierten Laubsauger zurück. Doch was auf den ersten Bick wie ein praktischer Helfer aussieht, erweist sich beim näheren Hinschauen als wahrer Naturkiller. Er verschreckt nicht nur durch seinen Gestank und die Lautstärke Vögel und kleinere Säugetiere. Durch den hohen Druck aus dem Saugrohr gelangen neben Blättern auch millionenfach Kleinstlebewesen in die Düsenöffnung. Sie werden aufgesaugt und zerstückelt - teilweise mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern.
JuraJagd empfiehlt allen Hobby-Gärtnern, auf Laubsauger zu verzichten und die Herbstblätter mit Besen und Rechen unter Hecken und Bäumen zu verteilen. So bewahren Sie nicht nur kleine Lebewesen wie beispielsweise Schmetterlingslarven, die an einem geschützten Ort überwintern müssen. Sie helfen auch Igeln über den Winter, die auf solche Laubansammlungen angewiesen sind. Und das bunte Laub im Garten schaut doch auch noch richtig gut aus!
Mehr Informationen über Laubsauger und naturnahe Gärten finden Sie auf den Seiten des NABU.







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