You are currently browsing the monthly archive for Januar, 2008.

Wer in der Fränkischen Schweiz lebt, hat bestimmt schon häufiger ein Wisent gesehen. Leider nicht in freier Wildbahn, denn das große Wildrind wurde schon im 18. Jahrhundert in Deutschland ausgerottet. Das Wildgehege Hundshaupten in der Nähe von Forchheim hält jedoch noch einige der braunen, zotteligen Tiere, die an Büffel erinnern. In freier Wildbahn lebt das Wisent nur noch im Urwald von Bialowieza (Polen) und in einem Reservat im Kaukasus.

Nur noch 3.500 Wisent gibt es auf der Welt - das größte und schwerste Landsäugetier Europas ist vom Aussterben bedroht. Grund genug für die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild, eine Organisation zur Erhaltung der freilebenden Tierwelt, das Wisent zum Wildtier des Jahres 2008 zu wählen. Sie und andere Gemeinschaften haben es sich zum Ziel gesetzt, das Wisent in natürlichen Lebensräumen in freier Wildbahn zu erhalten. Ein Auswilderungsprojekt im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen plant beispielsweise, 25 Wisente dieses Jahr auszuwildern.

Hier noch einige weiterführende Links zum Thema:

Silva beim Apportieren vor der Kamera.

Silva kennt kein Lampenfieber. Brav absolviert die sechs Monate alte Golden-Retriever-Hündin ihr Training vor der Kamera. Nur das Mikro, das mit einem weichen Fellbesatz umkleidet ist, behält sie im Auge - gar so verführerisch schwankt es ständig hin und her.

Das Kamerateam vom Bayerischen Fernsehen konnte schließlich ohne Mikro-Schaden mit dem blau-weißen Bus die Heimreise nach München antreten. Einen Tag lang drehten Reporter Robert Fuchs und Team bei uns im Siegritzer Revier für einen Beitrag über die Ausbildung von jungen Hunden zu Jagdhunden. Und Silva, die Hündin der Bamberger Züchterin Claudia Werthmüller, spielte praktisch die Hauptrolle. Silvas kleiner Ausflug in die Welt des Fernsehens lief im Dezember in der Sendung “Zwischen Spessart und Karwendel”. Hier bekommen Sie einen kleinen Eindruck vom (bitterkalten!) Drehtag.  

Read the rest of this entry »

Faktisch gesehen ist er ein ziemlicher Schmarotzer. Legt seine Eier in fremde Nester und schert sich nicht um die Aufzucht seiner Jungen. Dennoch ist der Kuckuck allseits beliebt: Wenn sein scheuer Ruf aus dem Wald erklingt, ist für viele offiziell der Frühling eingeläutet. Manche lassen dann auch eifrig die Münzen im Geldbeutel klimpern, denn das soll Geldsegen bringen.

Doch das sind nicht die Gründe, weshalb der Kuckuck “Vogel des Jahres 2008″ ist. Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz haben den Zugvogel gewählt, da sein Bestand in den letzten zehn Jahren in mehreren Bundesländern um 20 bis 30 Prozent abgenommen hat. Vielleicht hat doch nicht jeder Vogel Lust, die fremde Brut mit durchzufüttern …

 Ausführliche Informationen zum Vogel des Jahres 2008 finden Sie auf den Seiten des NABU.

JuraJagd-Profil:

Auf JuraJagd.de verfasst, sammelt und bewertet die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd interessante Infos, Meldungen und Meinungen zu Hege, Jagd und Naturschutz in Franken. Für uns viel mehr als nur ein Hobby ...

JuraJagd-Newsletter:

Abonnieren Sie JuraJagd per E-Mail, und Sie erhalten aktuelle Artikel schnell und direkt in Ihr Postfach:
Hier klicken und kostenlos für den Newsletter anmelden!

JuraJagd-Kategorien:

JuraJagd-Archiv:

Besucherzähler:

  • 10,717

JuraJagd-Netzwerk: