Wer in der Fränkischen Schweiz lebt, hat bestimmt schon häufiger ein Wisent gesehen. Leider nicht in freier Wildbahn, denn das große Wildrind wurde schon im 18. Jahrhundert in Deutschland ausgerottet. Das Wildgehege Hundshaupten in der Nähe von Forchheim hält jedoch noch einige der braunen, zotteligen Tiere, die an Büffel erinnern. In freier Wildbahn lebt das Wisent nur noch im Urwald von Bialowieza (Polen) und in einem Reservat im Kaukasus.
Nur noch 3.500 Wisent gibt es auf der Welt – das größte und schwerste Landsäugetier Europas ist vom Aussterben bedroht. Grund genug für die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild, eine Organisation zur Erhaltung der freilebenden Tierwelt, das Wisent zum Wildtier des Jahres 2008 zu wählen. Sie und andere Gemeinschaften haben es sich zum Ziel gesetzt, das Wisent in natürlichen Lebensräumen in freier Wildbahn zu erhalten. Ein Auswilderungsprojekt im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen plant beispielsweise, 25 Wisente dieses Jahr auszuwildern.
Hier noch einige weiterführende Links zum Thema:







2 comments
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Freitag, 16. Januar 2009 um 13:29
Chris
Ich wollte zum Ausdruck bringen das ich es wirklich begrüße das es Menschen/Einrichtungen gibt die immer noch was darauf geben, das wir weiterhin versuchen mit unserer Umwelt in Einklang zu kommen.
Ohne Menschen die sich darüm kümmern würde die Welt noch ein Stück grauer sein. Vielen dank für euren Einsatz , MFG, Chris
Freitag, 16. Januar 2009 um 19:48
JuraJagd.de
@Chris: Vielen Dank für den positiven Kommentar! Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Meinung unserer Leser ist uns sehr wichtig – Feedback ist daher immer willkommen! Viele Grüße, Elisabeth.