Die Trophäen beweisen es: Der Wildbestand in der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd ist gesund. “Wir haben in unseren Revieren ein verhältnismäßig ausgewogenes Verhältnis von jungen und älteren Böcken. Dennoch müssen wir mittelalte Tiere schonen, damit mehr ältere Böcke nachwachsen können”, sagte Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft, bei der diesjährigen Hegeschau. In der Heiligenstädter Örtelscheune konnte er elf Medaillen in den Kategorien Gold, Silber und Bronze für die stärksten erlegten Böcke verteilen.
Die jährlichen Hegeschauen, bei denen die Gehörne der erlegten Böcke gezeigt werden, geben Aufschluss über den Aufbau, die Gesundheit und die Ernährungssituation der Wildbestände in den Revieren. Die Jäger, die alle über ihre Abschüsse Rechenschaft ablegen müssen, können sich so qualifiziert über den Wildbestand austauschen. Anhand der Hegeschauen lässt sich überprüfen, ob nach den regional geltenden Bejagungsrichtlinien gejagt wurde – ob die Jäger also beispielsweise eher ältere Tiere schießen und jüngere schonen. In erster Linie dienen die Hegeschauen also der Abschusskontrolle, der Belehrung und der weiteren Hege- und Abschussplanung, um ein natürliches Gleichgewicht von Wild und Wald zu bewahren.

Goldmedaille geht ins Revier Brunn
Die Erleger der stärksten Böcke bekommen jedes Jahr eine Auszeichnung. In der Kategorie Gold nahm diesmal Viktor Dicenta aus dem Revier Brunn eine Medaille mit nach Hause. Silber wurde insgesamt dreimal, Bronze siebenmal vergeben. Auf dem Bild freuen sich (v.l.n.r.): Hans Saffer aus dem Revier Frankendorf stellvertretend für den Erleger Hubert Lang (Silber), Helmut Scheuring (Bronze, Revier Oberleinleiter), Viktor Dicenta (Gold, Revier Brunn), Adolf Herrle (Silber) und Manfred Scherlein (Bronze) aus dem Revier Voitmannsdorf und Wilhelm Bauer aus dem Revier Siegritz (2x Bronze).








No comments yet
Kommentar-Feed für diesen Beitrag