Jäger als schießwütige Bambimörder? Die Deutschen scheinen sich von diesem Bild zu verabschieden. Laut einer Studie des Deutschen Jagdschutz-Verbands sind 80 Prozent der Befragten überzeugt, dass die Jagd notwendig ist. Notwendig, um Wildbestände zu regulieren und Wildschäden in Wald und Flur vorzubeugen.
Die Aussage, dass Jäger nur aus Lust am Töten auf die Jagd gehen, findet aktuell kaum Zustimmung: Völlig anderer Meinung waren da 84 Prozent. Vor knapp zehn Jahren lag die Quote lediglich bei 77 Prozent. Seit 1999 ist der Prozentsatz der Deutschen deutlich gestiegen, die Jagd und Jäger in den Medien bewusst wahrnehmen – von 9 auf jetzt 23 Prozent.
Eine Presseinformation zu den Ergebnissen der Studie finden Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbands. In einer übersichtlichen Grafik vom Deutschen Jagdschutz-Verband finden Sie die Ergebnisse anschaulich aufbereitet.







2 comments
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Dienstag, 24. März 2009 um 08:29
Silke
Laut einer Studie des Deutschen Jagdschutz-Verbands sind 80 Prozent der Befragten überzeugt, dass die Jagd notwendig ist.
Wie bitte? Das glaub ich nicht! So viele Leute … Das ist ja eine Überraschung für mich und ich bin total dagegen! Tiertoten kann nicht „notwendig“ sein!
Mittwoch, 25. März 2009 um 20:37
JuraJagd.de
@Silke: Sicher hast Du noch nie einen Jäger bei seinen vielfältigen Aufgaben begleitet. Jäger basteln Nistkästen, legen Streuobstwiesen an, stellen Wildreflektoren an stark befahrenen Straßen auf und retten Rehkitze aus Äckern vor dem sicheren Mähtod. Viele Stunden in der Woche verbringen Jäger in ihren Revieren als aktive Naturschützer. Der Abschuss ist dabei nur eine Komponente von vielen. Und leider eine notwendige: Ein natürliches Gleichgewicht zwischen Wild und Wald ist in der heutigen Kulturlandschaft schon lange nicht mehr gewährleistet. Die Natur und Umwelt ist vom menschlichen Handeln geprägt und unterliegt ständigen Veränderungsprozessen. Greift der Jäger nicht ein, gäbe es beispielsweise Überpopulationen einer Art, während andere wiederum aussterben würden. Zudem würden vermehrte Wildschäden nicht nur die Erträge der Landwirtschaft, sondern auch den Wald gefährden.