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Silva kennt kein Lampenfieber. Brav absolviert die sechs Monate alte Golden-Retriever-Hündin ihr Training vor der Kamera. Nur das Mikro, das mit einem weichen Fellbesatz umkleidet ist, behält sie im Auge - gar so verführerisch schwankt es ständig hin und her.
Das Kamerateam vom Bayerischen Fernsehen konnte schließlich ohne Mikro-Schaden mit dem blau-weißen Bus die Heimreise nach München antreten. Einen Tag lang drehten Reporter Robert Fuchs und Team bei uns im Siegritzer Revier für einen Beitrag über die Ausbildung von jungen Hunden zu Jagdhunden. Und Silva, die Hündin der Bamberger Züchterin Claudia Werthmüller, spielte praktisch die Hauptrolle. Silvas kleiner Ausflug in die Welt des Fernsehens lief im Dezember in der Sendung “Zwischen Spessart und Karwendel”. Hier bekommen Sie einen kleinen Eindruck vom (bitterkalten!) Drehtag.
Unter der Überschrift Schnüffel-Schulung für Jockl berichten die Nordbayerischen Nachrichten (NN) heute über das Schweiß-Seminar, das Edgar Wagner - selbst Jäger und erfahrener Trainer für Jagdhunde - vor einer guten Woche im Siegritzer Revier der Hegegemeinschaft gehalten hat. Den NN-Artikel können sie derzeit hier auch online lesen.
Falls der Artikel aber nicht mehr verfügbar sein sollte, finden Sie hier die Berichte von JuraJagd: Schweiß-Seminar: aktiver Tierschutz (06.06.2007) und Schweiß-Seminar: Hund, Herr und Leiter glücklich (04.06.2007).
UNTERLEINLEITER - Den Landwirten graust es vor diesen Bildern: Abgetrennte Körperteile von Rehkitzen liegen im frisch geschnittenen Gras, Blut tränkt die grünen Wiesen. Die Klingen der Kreiselmäher töten oder verletzen in Deutschland jährlich etwa 100.000 Rehkitze. Die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bietet Landwirten in den Landkreisen Forchheim und Bamberg Hilfe an, um solche Unfälle zu vermeiden.

Rehkitze sind putzig anzusehen. Den Landwirten graut vor der Mahd und möglichen Unfällen. Jäger helfen, die Unfälle zu vermeiden. - Foto: pixelio.de
SIEGRITZ - Durch die Reviere der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd schlängeln sich viele Landstraßen. Häufig kreuzen Rehe, Hasen, Wildschweine und Füchse die Wege, Unfälle sind vorprogrammiert. Wenn dann das Wild verletzt flüchtet, muss eine feine Spürnase her, um die Fährte aufzunehmen. Und die will trainiert sein: Jäger aus der Hegegemeinschaft haben deshalb zusammen mit ihren Hunden ein Fährtenseminar besucht.

Edgar Wagner (Bildmitte) gibt den Hundeführern Tipps.
Es ging über Stock und Stein, durchs Unterholz und auf abschüssigen Wegen. Die Schweiß-Fährten, die Edgar Wagner durch das Friesener und Siegritzer Revier legte, verlangten den Teilnehmern seines Schweiß-Seminars volle Konzentration ab. Erschöpft waren Hund und Herr nach getaner Arbeit. Und glücklich: Die Hunde hatten Spaß an der Arbeit, die Hundeführer konnten viele hilfreiche Tipps mit nach Hause nehmen. Auch Edgar Wagner, der das Schweiß-Seminar leitete, freute sich über die “tolle Truppe”, die aus sämtlichen Teilen Deutschlands angereist kam, um eines seiner sehr schnell ausgebuchten Seminare zu besuchen. “Die Stimmung hier ist wunderbar”, meinte der Oberbayer gestern in Siegritz, “eine schöne Mischung aus Fröhlichkeit und der Ernsthaftigkeit, die wir beim Arbeiten mit den Hunden brauchen.”
Nachtrag vom 06.06.2007: Bilder des Schweiß-Seminars und Näheres zu Edgar Wagner gibt es jetzt hier.
Nachtrag vom 14.06.2007: Claudia Werthmüller, Züchterin von Golden Retrievers (VDH) und Jägerin in der Hegegemeinschaft, hat mit ihrer Hündin Paquita am Schweiß-Seminar teilgenommen und auch einige Fotos auf ihrer Website www.chartley.de veröffentlicht.
Feine Nasen beweisen kommendes Wochenende sechs Jagdhunde aus der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd: Hundetrainer Edgar Wagner gibt am 2. und 3. Juni ein Schweiß-Seminar. In den Revieren Siegritz und Friesen werden sechs Fährten gelegt, die die Hunde anschließend ausarbeiten. Edgar Wagner ist Mitglied im Deutschen Retriever-Club und bietet bereits seit Jahren erfolgreich jagdliche Hunde-Trainings an. Zum Glück konnten wir ihn jetzt endlich nach Oberfranken holen!
Leider können wir für dieses Jahr keine kurzfristigen Anmeldungen mehr berücksichtigen. Vielleicht findet Edgar Wagner aber ja noch einen freien Platz in seinem sehr vollen Kalender für das nächste Jahr! Wer Interesse hat, kann sich ja schon mal unverbindlich bei uns melden.






