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Zu diesem Bild gehört viel Geduld - und eine gehörige Portion Glück obendrein. Klaus Philipp von Jurajagd kennt den Bau dieser Fuchsfamilie bei Heiligenstadt bereits seit Jahrzehnten. Schon oft hat er die Welpen in den Frühjahren bei ihren ersten Rundgängen beobachtet, hat sie tollen und raufen sehen. Aber immer, wenn die Kamera geklickt hat, waren die Welpen - ganz flink, ganz flott - wieder im Bau verschwunden. Jetzt ist entweder die neue Kamera von Klaus Philipp leiser oder die Fuchsfamilie hat sich mittlerweile an ihren stillen Beobachter gewöhnt. Die fünf Racker hier sind etwa fünf bis sechs Wochen alt.
Ausführliche Informationen zu Füchsen gibt´s hier:
Es grünte in Bamberg letztes Wochenende - mitnichten wegen milder Temperaturen, sondern aufgrund des Bayerischen Landesjägertags. Rund 500 Jägerinnen und Jäger tagten zwei Tage lang unter dem Motto “Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft”. Die Gäste und Redner waren hochrangig: Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Landesjagdverbands, eröffnete zusammen mit Staatsminister Josef Miller die Konferenz.
Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein würdigte während eines Festakts die Jagd: “Die Jagd ist weit mehr als nur das Erlegen von Wild und die Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestands. Die Jäger übernehmen vielmehr auch eine aktive Rolle bei der Gestaltung unserer Heimat und dem Schutz von Lebensräumen.”
Natürlich waren auch Jäger der Hegegemeinschaft vor Ort - Bamberg liegt ja schließlich für die Reviere von Jurajagd quasi vor der Haustür. Unser Vorsitzender Klaus Philipp war mit der Kamera unterwegs. Und die Jagdkönigin hat ihm direkt in die Linse gelächelt … na, wenn das kein Waidmannsheil bringt …
Die Trophäen beweisen es: Der Wildbestand in der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd ist gesund. “Wir haben in unseren Revieren ein verhältnismäßig ausgewogenes Verhältnis von jungen und älteren Böcken. Dennoch müssen wir mittelalte Tiere schonen, damit mehr ältere Böcke nachwachsen können”, sagte Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft, bei der diesjährigen Hegeschau. In der Heiligenstädter Örtelscheune konnte er elf Medaillen in den Kategorien Gold, Silber und Bronze für die stärksten erlegten Böcke verteilen.
Der Staatsforst Grumbach nahe Scheßlitz hat vor wenigen Wochen zur Drückjagd eingeladen: 71 Stück Rehwild blieben u.a. auf der Strecke. “Das hat nichts mehr mit waid- und tierschutzgerechter Jagd zu tun”, sagt Klaus Philipp, Leiter der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd. Die Mitglieder der Hegegemeinschaft distanzieren sich als Jäger ausdrücklich von diesem Vorfall.
Wer in der Fränkischen Schweiz lebt, hat bestimmt schon häufiger ein Wisent gesehen. Leider nicht in freier Wildbahn, denn das große Wildrind wurde schon im 18. Jahrhundert in Deutschland ausgerottet. Das Wildgehege Hundshaupten in der Nähe von Forchheim hält jedoch noch einige der braunen, zotteligen Tiere, die an Büffel erinnern. In freier Wildbahn lebt das Wisent nur noch im Urwald von Bialowieza (Polen) und in einem Reservat im Kaukasus.
Nur noch 3.500 Wisent gibt es auf der Welt - das größte und schwerste Landsäugetier Europas ist vom Aussterben bedroht. Grund genug für die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild, eine Organisation zur Erhaltung der freilebenden Tierwelt, das Wisent zum Wildtier des Jahres 2008 zu wählen. Sie und andere Gemeinschaften haben es sich zum Ziel gesetzt, das Wisent in natürlichen Lebensräumen in freier Wildbahn zu erhalten. Ein Auswilderungsprojekt im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen plant beispielsweise, 25 Wisente dieses Jahr auszuwildern.
Hier noch einige weiterführende Links zum Thema:

Silva kennt kein Lampenfieber. Brav absolviert die sechs Monate alte Golden-Retriever-Hündin ihr Training vor der Kamera. Nur das Mikro, das mit einem weichen Fellbesatz umkleidet ist, behält sie im Auge - gar so verführerisch schwankt es ständig hin und her.
Das Kamerateam vom Bayerischen Fernsehen konnte schließlich ohne Mikro-Schaden mit dem blau-weißen Bus die Heimreise nach München antreten. Einen Tag lang drehten Reporter Robert Fuchs und Team bei uns im Siegritzer Revier für einen Beitrag über die Ausbildung von jungen Hunden zu Jagdhunden. Und Silva, die Hündin der Bamberger Züchterin Claudia Werthmüller, spielte praktisch die Hauptrolle. Silvas kleiner Ausflug in die Welt des Fernsehens lief im Dezember in der Sendung “Zwischen Spessart und Karwendel”. Hier bekommen Sie einen kleinen Eindruck vom (bitterkalten!) Drehtag.
Faktisch gesehen ist er ein ziemlicher Schmarotzer. Legt seine Eier in fremde Nester und schert sich nicht um die Aufzucht seiner Jungen. Dennoch ist der Kuckuck allseits beliebt: Wenn sein scheuer Ruf aus dem Wald erklingt, ist für viele offiziell der Frühling eingeläutet. Manche lassen dann auch eifrig die Münzen im Geldbeutel klimpern, denn das soll Geldsegen bringen.
Doch das sind nicht die Gründe, weshalb der Kuckuck “Vogel des Jahres 2008″ ist. Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz haben den Zugvogel gewählt, da sein Bestand in den letzten zehn Jahren in mehreren Bundesländern um 20 bis 30 Prozent abgenommen hat. Vielleicht hat doch nicht jeder Vogel Lust, die fremde Brut mit durchzufüttern …
Ausführliche Informationen zum Vogel des Jahres 2008 finden Sie auf den Seiten des NABU.
Laub rechen ist mühsam: Kaum hat man die bunten Herbstblätter auf einem Haufen zusammengekehrt, kommt auch schon ein Windstoß - und dahin ist die ganze Arbeit. Viele Hobby-Gärtner greifen deshalb auf einen motorisierten Laubsauger zurück. Doch was auf den ersten Bick wie ein praktischer Helfer aussieht, erweist sich beim näheren Hinschauen als wahrer Naturkiller. Er verschreckt nicht nur durch seinen Gestank und die Lautstärke Vögel und kleinere Säugetiere. Durch den hohen Druck aus dem Saugrohr gelangen neben Blättern auch millionenfach Kleinstlebewesen in die Düsenöffnung. Sie werden aufgesaugt und zerstückelt - teilweise mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern.
JuraJagd empfiehlt allen Hobby-Gärtnern, auf Laubsauger zu verzichten und die Herbstblätter mit Besen und Rechen unter Hecken und Bäumen zu verteilen. So bewahren Sie nicht nur kleine Lebewesen wie beispielsweise Schmetterlingslarven, die an einem geschützten Ort überwintern müssen. Sie helfen auch Igeln über den Winter, die auf solche Laubansammlungen angewiesen sind. Und das bunte Laub im Garten schaut doch auch noch richtig gut aus!
Mehr Informationen über Laubsauger und naturnahe Gärten finden Sie auf den Seiten des NABU.
Diese Woche hat doch tatsächlich jemand ein Häufchen in das Postfach von JuraJagd gelegt. Erst waren wir pikiert, dann haben wir gelacht und später haben wir uns in die Recherche gestürzt. Denn ein Besucher unserer Homepage wollte wissen, welcher nächtliche Gast immer einen oder mehrere Haufen in seinem Garten hinterlässt. Also machte er Fotos und schickte sie uns. Was wir bisher vermuten: Der Vierbeiner müsste ein Dachs sein, denn Dachse graben die charakteristischen “Dachsklos”, die auf den Bildern deutlich zu erkennen sind.
Doch was macht ein Dachs in einer Wohnsiedlung? Das Haus des JuraJagd-Besuchers ist etwa einem Kilometer vom Wald entfernt. Wird er sich an den Besuch gewöhnen müssen? Was könnte den Waldbewohner in die Siedlung ziehen?
Fragen, bei denen wir Ihre Hilfe brauchen! Schreiben Sie uns über die Kommentarfunktion. Vielen Dank schon mal für Ihre Unterstützung.
Hubertusmessen mögen auf den ersten Blick seltsam erscheinen: Jagdhörner ertönen statt der Kirchenorgel, das Gotteshaus ist mit buntem Laub geschmückt und mancherorts versammeln sich Jagdhund und Greifvogel um den Altar. Anfang November feiern Jäger auf der ganzen Welt den Hubertustag. Sie gedenken dabei ihrem Patron Hubertus, der am 3. November Namenstag hat.
Der Legende nach war Hubertus zunächst ein “ganz wilder Hund”: Der Edelmann kannte keine Grenzen, war zügel- und ruhelos. Selbst am Karfreitag konnte er die Finger nicht vom Jagdgewehr lassen und strich durch die Wälder. Er setzte einem prachtvollen Hirsch nach und wollte diesen erlegen. Doch das Wild kam plötzlich auf ihn zu - mit einem leuchtenden Kreuz im Geweih (heute vielen bekannt als Logo eines Kräuterschnaps-Produzenten). In dieser Vision habe Hubertus den Schöpfer im Geschöpf erkannt und sei fortan zu einem Bewahrer der Natur geworden.
Mehr über die Hubertus-Sage lesen Sie in der Wikipedia und im Ökumenischen Heiligenlexikon.
Die Jäger leben sein geistiges Erbe heute fort: Sie sind aktive Natur- und Umweltschützer. Die Mitglieder der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd kümmern sich neben ihrem eigentlichen Beruf in ihrer Freizeit um die Hege und Pflege der Reviere - meist mehrmals in der Woche. Mit ihrer Arbeit versuchen die Jäger, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Wild und Wald zu gewährleisten und die Umwelt aktiv zu bewahren. Denn für die fränkischen Jäger hat Naturschutz viele Gesichter: Nistkästen bauen, Streuobstwiesen anbauen oder im Winterwald Futterkrippen für die Wildtiere zu füllen sind nur einige wenige Beispiele dafür.
Wer hat nicht schon einmal ein Gemälde gesehen, auf dem der Maler mit feinen Pinselstrichen eine Jagdszene nachgestellt hat? Jagd ist nicht nur aktiver Umwelt- und Naturschutz, sondern hat auch sehr viel mit Kultur und Tradition zu tun. Die Kreisgruppe Forchheim des Bayerischen Jagdverbandes lässt heute, am 27. Oktober, ein Stück Tradition aufleben: Die Bläsergruppe spielt die Hubertusmesse für Parforcehörner in der Hetzelsdorfer Kirche St. Matthäus. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Lautlos huschen sie durch die Dämmerung, schwarze Flugtiere mit spitzen Zähnen und Ohren. Sichtbar nur einen kurzen Flügelschlag lang. Fledermäuse sind schwierig zu beobachten und gelten deshalb als geheimnisvoll und mysteriös. Mit diesem Vorurteil räumen verschiedene Naturschutzverbände auf und laden kommendes Wochenende ein zur “Batnight” - einer Nacht rund um die Fledermaus.
In Forchheim beispielsweise erzählen Experten auf dem Waldparkplatz nahe der Örtelberg-Weihergruppe einiges über das Leben der Fledermäuse, ihren natürlichen Lebensraum und ihre Nahrung. Mit Fernglas und Taschenlampe können Interessierte die fliegenden Säuger dann auch beobachten. Los geht’s in Forchheim ab 18:00 Uhr, weitere Informationen erhalten Sie bei der Kreisgruppe des Bund Naturschutzes unter 09191 65960.
Auch Bamberger Fleermaus-Fans laden ein: Ab 20:00 Uhr finden Exkursionen im Hain statt. Mehr dazu weiß Matthias Grimm (0951 46245).
Sie wohnen nicht in Oberfranken? Dann erkundigen Sie sich doch nach Fledermaus-Aktionen bei Ihrem örtlichen Bund Naturschutz. Die Batnight steigt nämlich nun schon zum 11. Mal auf europäischer Ebene.
Ganz klar: Sommerzeit = Grillzeit. Und an den Grillmeister von heute stellt man hohe Ansprüche. Abwechslungsreich soll es sein, fettarm und vitaminreich. JuraJagd hat da einen ganz heißen Tipp für Sie: Legen Sie doch mal Wildfleisch auf den Grill! Das Fleisch lässt sich völlig unkompliziert zu Steaks, Rippchen und Koteletts für den Holzkohlegrill verarbeiten. Wegen des intensiven Geschmacks braucht das Wildfleisch meist keine Marinade, gewürzt wird nach Bedarf.
Wer Lust auf ein Steak vom Wildschwein oder ein Medaillon vom Reh hat, der kann seinen Jäger vor Ort, die Forstämter oder ausgesuchte Metzgereien nach Wildfleisch fragen. Wenn Sie im südlichen Bamberger Landkreis wohnen, können Sie sich gerne auch an uns wenden: info (at) jurajagd (punkt) de. Wir geben Ihnen gerne die Kontaktdaten eines Jägers, der in Ihrer Nähe wohnt.
Weitere Informationen zum Thema Wildbret finden Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbandes e.V. unter der Rubrik Wildküche.
JuraJagd wünscht Ihnen noch viel Spaß beim Grillen und guten Appetit!
Langeweile in den Ferien? Die Umweltstation Liasgrube im oberfränkischen Unterstürmig lässt mit einem bunten Programm erst gar keine trüben Gedanken aufkommen. Fast jeden Tag können kleinere und größere Entdecker mit den geschulten Biologen in die Natur und jede Menge lernen. Was schwirrt und hüpft beispielsweise in der Sommerwiese? Wie kommt man an die Milch der Kuh? Wie haben denn die Indianer Pfeil und Bogen geschnitzt? Und wie fühlt es sich eigentlich an, mal unter dem Sternenhimmel zu übernachten?
Wer Antworten auf diese Fragen finden möchte, schaut sich am besten mal das gesamte Programm an auf der Hompage der Umweltstation Liasgrube. Dort kann man sich auch telefonisch gegen einen kleinen Unkostenbeitrag anmelden. Wir waren selbst schon einige Male dort und haben die Aktionen mit den Kindern beobachtet. Als Jäger schätzen wir diese Arbeit sehr: Den Kindern werden gaz natürlich und unkompliziert an die Natur herangeführt und lernen vieles. Und Spaß macht das Ganze auch noch!
Es kracht leider viel zu oft: Wildunfälle sind auf Frankens Straßen keine Seltenheit. In den vergangenen zwei Jahren hat JuraJagd immer wieder vor den Gefahren gewarnt. Auch der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) meldet sich immer wieder zu Wort. Und nun will er’s wissen: Wie ernst nehmen die Autofahrer unsere Warnungen denn wirklich? Mit einer bundesweiten Umfrage wollen der Dienstleister DEKRA und der DJV herausfinden, wie präsent das Risiko von Wildunfällen bei den Autofahrern tatsächlich ist. Der Fragebogen liegt ab 1. August in DEKRA-Prüfstellen aus und kann auch direkt im Internet ausgefüllt werden. Hier kommen Sie zu den Seiten der DEKRA und zum Fragebogen.
JuraJagd warnt regelmäßig vor den Gefahren durch Wild im Straßenverkehr. Erst im Frühjahr haben wir folgende Presseinformation an die Lokalpresse geschickt und konnten uns über ein breites Medienecho freuen:
- Crash mit Bambi kann tödlich enden (17.04.2007)
Er kehrt auf leisen Pfoten heim, Schritt für Schritt, immer ein paar Meter mehr. Und er scheint bleiben zu wollen. Nachdem in der sächsischen Lausitz bereis drei kleine Wolfsrudel mit Nachwuchs leben, sind jetzt auch Wolfswelpen in Brandenburg gesehen worden. Das weite und dünn besiedelte Gebiet gibt ihnen viel Freiraum weitab von der Zivilisation und ist ideal für lange Streifzüge. Mehr zu den Wolfsrudeln lesen Sie auf den Seiten des deutschen Naturschutzverbands NABU.
JuraJagd fragt sich: Wenn sich der Wolf in Deutschland anscheinend so wohl fühlt - ist es dann möglich, dass es auch bald ein wildes Wolfsrudel in Franken gibt? Aber Klaus Philipp, der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd, winkt ab: “Unsere Gegend hier in Bayern ist viel zu dicht besiedelt. Die Gebiete in Ostdeutschland mögen für den Wolf akzeptabel und für eine Neu-Einbürgerung besser geeignet sein. Aber hier in Franken bieten wir dem Wolf viel zu wenig Lebensraum an.” Also bleibt für die Franken nur: Aus einiger Entfernung die Rudel im Osten zu beobachten und ihnen viel Glück bei den weiteren Schritten zu wünschen!
Die Sommerferien sind greifbar nahe, die Koffer so gut wie gepackt - doch wohin mit Bello, Minka & Co.? Viele Pensionen und Hotels haben mittlerweile gegen einen Aufpreis nichts dagegen, wenn Sie Ihren Vierbeiner mitnehmen. Doch wenn die Fahrt zum Urlaubsort Stunden dauert oder gar eine Flugreise bevorsteht, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man diesen Stress den Tieren zumuten will. Erklärt sich kein befreundeter Tierliebhaber oder netter Nachbar bereit, den Hund, die Katze oder das Meerschweinchen für den kurzen Zeitraum zu pflegen, dann sind Tierpensionen meist eine gute Alternative.
Links zu Tierpensionen in Ihrer Nähe finden Sie hier:
- Tierpension.org
- Tier-Pension.de
- Tiersitterexpress
- Tiersitterbörse
- Tierseiten
- Pfötchenhotel
- Hundefinder
Mehr Tipps und Informationen, u.a. Einreisebestimmungen für Ihr Tier, lesen Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbands: Special Haustier und Urlaub.
JuraJagd rät dringend: Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Platz für Ihren Liebling. Und überzeugen Sie sich im Vorfeld selbst davon, ob die Tierpension seriös und für Ihr Tier geeignet ist. Denn leider gibt es auch einige schwarze Schafe unter den Tierpensionen, die schnelles Geld wittern und sich nicht ordentlich um die Tiere kümmern. Gute Tipps kann Ihnen auch das Tierheim in Ihrer Nähe geben.
Der Sommer hat uns wieder! Alles stürmt nach draußen zum Schwimmen, Eis essen, in den Biergarten - oder zum Campen. Doch Vorsicht: Naturhungrige Outdoorfreaks dürfen ihre Zelte nicht überall aufschlagen. Innerhalb des Naturparks Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst muss das Zelten beim Amt für Landwirtschaft und Forsten vorher angemeldet und bewilligt werden. Die Behörde gibt die entsprechenden Anträge an die Kommunen, die Naturschutzbehörde und den Jagdverband weiter. Ob das Amt den Zelt-Antrag genehmigt oder nicht, hängt in erster Linie davon ab, ob der Grundstückseigentümer zustimmt oder nicht.
Auch außerhalb des Naturparks brauchen Camper mit mehr als drei Zelten eine Genehmigung - und die gibt es erst, wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Zelter Wald und Wild nicht stören. Ansprechpartner sind hier die Unteren Naturschutzbehörden oder auch die Jagdpächter. Wer auf die notwendige Bürokratie verzichten möchte, kann sich mit Sack und Pack auch auf einen der vielen offiziellen Camping- und Jugendzeltplätze in der Fränkischen Schweiz einmieten. Das klappt auch meist ohne Anmeldung und recht spontan. Eine Liste finden Sie auf den Seiten der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz. Viel Spaß in der Natur!
Momentan zählen die JuraJagd-Jäger in den Revieren an der Leinleiter ganz schön viele Schafe. Schlafstörungen sind nicht der Grund, sondern der jährliche Besuch des Schäfers Erich Kißlinger. Mit rund 1000 Schafen, 50 Ziegen, zwei Eseln und seinen Hirtenhunden zieht er von Nürnberg über die Lange Meile (Landkreis Forchheim) nach Heiligenstadt und Scheßlitz.
Dabei leistet er aktiven Naturschutz: Das Biotopgebiet Lange Meile braucht Kißlingers Herde, um das Überleben bedrohter Arten zu sichern. Ein Knochenjob, der oft unterschätzt wird. Elisabeth Pöhlmann hat mit Kißlinger bei seinem ersten Besuch auf der Langen Meile vor vier Jahren gesprochen.

Schäfer Erich Kißlinger zieht seit vier Jahren durch die Reviere von JuraJagd.
Natürlich braucht ein Hund Auslauf - keine Frage. Doch wo Herrchen den Jagdtrieb seines Vierbeiners unterschätzt, kann das Gassi-Gehen schnell in eine wilde Hatz ausarten. Im oberfränkischen Ebermannstadt hat erst vor Kurzem ein Hund ein Reh so lange gehetzt, bis es sich in einem Zaun verfing und jämmerlich verendete. Auch in den Revieren der Hegegemeinschaft sind Bilder von gerissenen Wildtieren keine Seltenheit. Ebermannstadt hat nun reagiert: Ab sofort gilt Leinenpflicht. Der Stadtrat hat den Beschluss nicht zuletzt auch auf Drängen der Jäger verabschiedet.
Einen Bericht dazu aus dem Fränkischen Tag Forchheim lesen Sie hier: “Zamperl” muss an die Leine.
Weitere Artikel zum Thema “Wilderne Hunde” von JuraJagd finden Sie hier:
- Wildernde Hunde töten sechs Rehkitze
- Wenn die Spielwiese zur tödlichen Gefahr wird
- Wenn mit Bello der Jagdtrieb durchgeht
Wenn Sie in Franken wohnen, Probleme mit dem Gehorsam Ihres Hundes haben und eine Hundeschule besuchen möchten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir können Ihnen passende Hundeschulen empfehlen. Schreiben Sie einfach eine Mail an info (at) jurajagd (punkt) de!
Seit Jahren schon treffen sich Experten aus Forst, Naturschutz und Jagd in der Wimmelbacher Heunhütte bei Forchheim. Dann packen sie aktuelle Themen auf den Tisch und nutzen die Gelegenheit, um auch mal ihrem Ärger Luft zu machen. Denn nicht immer sind sich die Vertreter einig. Erst Anfang des Jahres beispielsweise haben sich viele bayerische Jäger gegen das Vegetationsgutachten ausgesprochen, das den Abschuss des Rehwilds festlegt. Auch JuraJagd hat sich gewehrt und will nicht mehr Rehe als nötig schießen (Links zu den Artikeln siehe unten). Doch Vertreter der Naturschutzverbände und der Staatsforsten pochen auf das Gutachten. Logisch, dass dieses Thema beim diesjährigen Treffen auf der Heunhütte angesprochen wurde.
Stephan Keilholz, Leiter des Forstbetriebs Forchheim der Bayerischen Staatsforsten erinnerte an die “knisternde Stimmung” zwischen Teilen der Jägerschaft und des Staatsforsts. Doch was ist davon geblieben? Ist die “knisternde Stimmung” in ein Strohfeuer übergegangen?
Die Hegegemeinschaft Leinleitertal wird sich auch weiterhin gegen das Abschussgutachten stark machen. Denn schließlich lieben wir unseren Wald und das Wild und gehen mit gesundem Menschenverstand an die Hege und Pflege. Man kann in diesem Zusammenhang eigentlich nur immer wieder Klaus Philipp zitieren, den Vorsitzenden unserer Hegegemeinschaft: “Ich werde kein Tier schießen, nur um einer für mich sinnlosen bürokratischen Forderung nachzukommen.”
Statements von JuraJagd zum Abschussgutachten:
- Jäger wollen nicht mehr Rehe schießen
- Jäger gegen bürokratischen Unsinn
- Presse: Veto gegen vorgegebene Abschusspläne
- Presse: Die Quoten sind der Abschuss
- Presse: Forstliches Gutachten sorgt für Verdruss
Einen Bericht über das Treffen auf der Heunhütte finden Sie auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten unter dem Titel Immer mehr Camper.
Der Biber aus der Zahnpasta-Werbung ist bestimmt noch vielen bekannt: Mit überdimensionalen Hauern fällt er da in Windeseile Baum um Baum. In der Natur, fernab von Wildparks & Co., zeigt er sich jedoch selten. Der Nager wurde unter Naturschutz gestellt. Doch an einigen Orten wie beispielsweise in den Gegenden um Passau und Regensburg scheint er sich wohl zu fühlen und vermehrt sich. Die Folge: Schäden an Kläranlagen und Elektrizitätswerken. Das Umweltministerium hat deshalb den Biber-Abschuss etwas gelockert, um in solch krassen Fällen schnell handeln zu können.

Biber: immer noch auf der Liste der bedrohten Tierarten. - Foto: pixelio.de
In der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd wird sich jedoch durch diesen neuen Beschluss nicht viel ändern. In Bayern gibt es zwar etwa 10.000 Tiere, doch im Landkreis Forchheim spricht mal beispielsweise nur von zehn Bibern. Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben zu diesem Thema auch mit Roland Schechtel gesprochen, der Sachgebietsleiter für den Naturschutz im Forchheimer Landratsamt ist. Mehr dazu auf den Seiten der NN unter Kein Freibrief zum Abschuss.
Die Untere Jagdbehörde Bamberg hat neue Jagdberater und Jagdbeiräte für die nächsten fünf Jahre bestellt. Als Jagdberater unterstützt nun Hans-Joachim Rost aus Bamberg die Jagdbehörde ehrenamtlich. Auch aus unserer Hegegemeinschaft sind Vertreter im Jagdbeirat wie beispielsweise Christoph Graf Schenk von Stauffenberg aus Burggrub. Klaus Philipp, Vorsitzender unserer Hegegemeinschaft, ist aus diesem Gremium ausgeschieden. Weitere Informationen auf den Seiten des Landkreises Bamberg.
Vor zwei Wochen fand Bianca Oppel das erste tote Rehkitz in ihrem Revier bei Treppendorf. Inzwischen haben wildernde Hunde schon sechs Jungtiere gerissen. Jetzt reichte es der Jägerin aus der Hegegemeinschaft Steigerwald. Sie informierte den Fränkischen Tag (FT), und schon gestern war die Geschichte groß im Bamberger Lokalteil zu lesen. Sechs tote Rehkitze sind zu viel, titelte der FT. Auf dem Bild zum Artikel hält Bianca Oppel ein totes Kitz auf dem Arm. Sie und ihr Verlobter Justus Schultheis wollen die Öffentlichkeit aufrütteln, vor allem aber an die Vernunft der Hundehalter appellieren, ihre Vierbeiner anzuleinen oder zumindest nicht aus den Augen zu lassen.
Unter der Überschrift Schnüffel-Schulung für Jockl berichten die Nordbayerischen Nachrichten (NN) heute über das Schweiß-Seminar, das Edgar Wagner - selbst Jäger und erfahrener Trainer für Jagdhunde - vor einer guten Woche im Siegritzer Revier der Hegegemeinschaft gehalten hat. Den NN-Artikel können sie derzeit hier auch online lesen.
Falls der Artikel aber nicht mehr verfügbar sein sollte, finden Sie hier die Berichte von JuraJagd: Schweiß-Seminar: aktiver Tierschutz (06.06.2007) und Schweiß-Seminar: Hund, Herr und Leiter glücklich (04.06.2007).
UNTERLEINLEITER - Den Landwirten graust es vor diesen Bildern: Abgetrennte Körperteile von Rehkitzen liegen im frisch geschnittenen Gras, Blut tränkt die grünen Wiesen. Die Klingen der Kreiselmäher töten oder verletzen in Deutschland jährlich etwa 100.000 Rehkitze. Die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bietet Landwirten in den Landkreisen Forchheim und Bamberg Hilfe an, um solche Unfälle zu vermeiden.

Rehkitze sind putzig anzusehen. Den Landwirten graut vor der Mahd und möglichen Unfällen. Jäger helfen, die Unfälle zu vermeiden. - Foto: pixelio.de
SIEGRITZ - Durch die Reviere der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd schlängeln sich viele Landstraßen. Häufig kreuzen Rehe, Hasen, Wildschweine und Füchse die Wege, Unfälle sind vorprogrammiert. Wenn dann das Wild verletzt flüchtet, muss eine feine Spürnase her, um die Fährte aufzunehmen. Und die will trainiert sein: Jäger aus der Hegegemeinschaft haben deshalb zusammen mit ihren Hunden ein Fährtenseminar besucht.

Edgar Wagner (Bildmitte) gibt den Hundeführern Tipps.
Es ging über Stock und Stein, durchs Unterholz und auf abschüssigen Wegen. Die Schweiß-Fährten, die Edgar Wagner durch das Friesener und Siegritzer Revier legte, verlangten den Teilnehmern seines Schweiß-Seminars volle Konzentration ab. Erschöpft waren Hund und Herr nach getaner Arbeit. Und glücklich: Die Hunde hatten Spaß an der Arbeit, die Hundeführer konnten viele hilfreiche Tipps mit nach Hause nehmen. Auch Edgar Wagner, der das Schweiß-Seminar leitete, freute sich über die “tolle Truppe”, die aus sämtlichen Teilen Deutschlands angereist kam, um eines seiner sehr schnell ausgebuchten Seminare zu besuchen. “Die Stimmung hier ist wunderbar”, meinte der Oberbayer gestern in Siegritz, “eine schöne Mischung aus Fröhlichkeit und der Ernsthaftigkeit, die wir beim Arbeiten mit den Hunden brauchen.”
Nachtrag vom 06.06.2007: Bilder des Schweiß-Seminars und Näheres zu Edgar Wagner gibt es jetzt hier.
Nachtrag vom 14.06.2007: Claudia Werthmüller, Züchterin von Golden Retrievers (VDH) und Jägerin in der Hegegemeinschaft, hat mit ihrer Hündin Paquita am Schweiß-Seminar teilgenommen und auch einige Fotos auf ihrer Website www.chartley.de veröffentlicht.
Feine Nasen beweisen kommendes Wochenende sechs Jagdhunde aus der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd: Hundetrainer Edgar Wagner gibt am 2. und 3. Juni ein Schweiß-Seminar. In den Revieren Siegritz und Friesen werden sechs Fährten gelegt, die die Hunde anschließend ausarbeiten. Edgar Wagner ist Mitglied im Deutschen Retriever-Club und bietet bereits seit Jahren erfolgreich jagdliche Hunde-Trainings an. Zum Glück konnten wir ihn jetzt endlich nach Oberfranken holen!
Leider können wir für dieses Jahr keine kurzfristigen Anmeldungen mehr berücksichtigen. Vielleicht findet Edgar Wagner aber ja noch einen freien Platz in seinem sehr vollen Kalender für das nächste Jahr! Wer Interesse hat, kann sich ja schon mal unverbindlich bei uns melden.
Schwarze Kulleraugen, kleine Stupsnase, weiches Fell - keine Frage, Waschbären sind putzig anzusehen. Aber sie haben eine große Schwäche: Sie sind immer hungrig. Davon konnte sich auch Anna Brütting aus dem Pegnitzer Raum überzeugen: Auf der Jagd nach Nahrung machten sich Waschbären über ihr Futtersilo her. Bissen die Plane kaputt und naschten von den Vorräten. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie auch auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten.

Waschbär: immer hungrig. - Foto: pixelio.de
Vor einigen Wochen haben wir über die Wanderfalken berichtet, die ihre Jungen auf dem Dach der Sparkasse Gaustadt in Bamberg groß ziehen (Wanderfalken im Geldparadies). Und kaum versieht man sich, sind sie auch schon flügge: Drei der vier Greifvögel haben kürzlich das Nest verlassen. Die Brutstätte ist Video-überwacht - auf den Bildschirmen lässt sich nur noch ein Jungtier erkennen. Das Nesthäkchen übt schon mal fleißig den Flügelschlag und stärkt die Muskulatur. Gestern hat es sogar Besuch von einem seiner Geschwister bekommen. Eine Aufforderung zum Mitfliegen? Wir wünschen den Vieren auf jeden Fall alles Gute auf ihren ersten Streifzügen!
Bilder der Wanderfalken und ein ausführliches Tagebuch gibt es hier: Artenschutz im Steigerwald.
Der Wald hat sich in einen Kindergarten verwandelt: Mit tapsigen Schritten und großen Augen erobern Kitze & Co. nun die Reviere. Schutz bei den ersten Erkundungsgängen bieten ihnen nicht nur das momentan hohe Gras und das dichte Laubkleid des Walds. Die Jungtiere verlassen sich vor allem auf ihre natürliche Vorsicht - und die Elterntiere. Wittern diese Gefahr, treten sie meist die Flucht an. Doch die Jungtiere können bei schnellen Läufen noch nicht mithalten und bleiben zurück. Nicht selten finden Jung- und Elterntier dann nicht mehr zueinander.
Deshalb hofft die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd auf das Verständnis aller Revierbesucher: Wanderer und Mountainbiker sollten in den Revieren der Hegegegemeinschaft die Wander- und Radwege nicht verlassen. Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner an die Leine nehmen. Auch wer Katzen hat, sollte seine Schmusetiger genau im Auge behalten: Vogelnester sind leichte Beute, vor allem bei Boden- und Heckenbrütern.
Update: Der Emu ist ein Nandu! Danke an Klaus Philipp für die Richtigstellung per Kommentar auf JuraJagd, siehe unten.
SIEGRITZ - Füchse, Hasen, Rehe: Der Jäger Rainer Severin sieht im Revier Siegritz häufig die unterschiedlichsten Tiere. Aber einen Emu Nandu hat er im fränkischen Jura noch nie beobachtet. Bis letzten Freitag. In aller Seelenruhe spazierte da ein ausgewachsener Emu Nandu in der Mittagssonne über ein Feld.

Woher der flugunfähige Laufvogel kam und wohin er wieder ging, ist unbekannt. Emus Nandus leben normalerweise in Australien Südamerika, können knapp zwei anderthalb Meter groß und bis 40 25 Kilogramm schwer werden. Womöglich ist das Tier aus einem Gehege in der Gegend ausgebüchst - und wird wahrscheinlich noch lange seine Freiheit genießen: Emus Nandus zählen mit etwa 50 60 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit zu den schnellsten Laufvögeln der Welt. (Foto: Rainer Severin)
Protest auch aus Gunzenhausen: Der Altmühl-Bote berichtete gestern über die Hegeschau des Gunzenhäuser Jagdvereins. Ebenfalls dort wurde deutliche Kritik an der Abschussplanung der zuständigen Unteren Jagdbehörde laut. Der Altmühl-Bote schreibt:
“[Vorsitzender Thomas] Eschenbacher stellte fest, dass die intensive und dem Wild nicht zuträgliche Nutzung von Grünland etwa durch den Maisanbau genauso wie die Unruhe in der Natur durch nahezu ganzjährige Waldarbeiten mit schwerem und lautem Gerät immer mehr zunehmen. Nicht übersehen dürfe man den Störungsdruck im Wald durch Jogger, Reiter, Mountainbiker und Geländemotorradfahrer. Letztere frönen ihrem Hobby immer mehr in unerlaubten Bereichen und sorgen bei den Waldtieren für gehörigen Aufruhr. Eschenbacher skizzierte die Folgen: ‘Das Wild hetzt umher und braucht daher viel mehr Energie, muss also mehr fressen.’”
Mehr zum Thema lesen Sie auf JuraJagd in unserer Pressemitteilung Jäger gegen ‘bürokratischen Unsinn’ vom 21.03.2007.
UNTERLEINLEITER - Gerade in der Dämmerung sieht man jetzt immer wieder Augenpaare am Fahrbahnrand aufblitzen: Wildtiere suchen in den Böschungen nach Futter oder wollen die Straße überqueren. Nicht selten kracht es dann. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2006 im Gebiet der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd rund 22 Prozent mehr Rehe im Straßenverkehr getötet. Um Unfälle zu vermeiden, raten die Jäger zu mehr Umsicht.
Regelmäßig durchsuchen wir das Web nach “JuraJagd”, um die Reaktionen auf unsere PR in den verschiedenen Medien zu erfassen. Unter anderem verwenden wir dabei Google, doch jedes Mal glaubt die Suchmaschine, wir hätten uns beim Eingeben vertippt. “Meinten Sie: Jurajäger”, fragt uns Google immer wieder.
Diesmal haben wir den nett gemeinten - auf Dauer aber nervigen - Vorschlag dann doch angeklickt. Und dazugelernt: Der erste Jurajäger war zwar nicht sehr groß, aber alles andere als freundlich. Ein zweibeiniger Fleischfresser mit langen Krallen und scharfen Zähnen, immer auf der Suche nach Beute …
Ein Schauermärchen aus dem Leinleitertal? Der Gruselschocker für Jungjäger? Altes Jägerlatein, leise am Stammtisch geflüstert? Nein, ganz im Ernst: Der erste Jurajäger war ein Dinosaurier, machte vor 150 Millionen Jahren die Prärie unsicher und hört heute auf den Namen Juravenator starki. Wie der ungefähr aussah, verrät das Jura-Museum Eichstätt.
Und jetzt mal ehrlich: Der Jurajäger von heute ist sympathischer, freundlicher und verträglicher, oder?
Immer mehr Jäger aus Franken machen mobil gegen die erhöhten Abschussquoten der Bayerischen Staatsregierung. Nach der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd steigt nun auch die Kreisgruppe Forchheim auf die Barrikaden und kritisiert öffentlich das Verbissgutachten (alias Vegetationsgutachten) der Ministerialen - und die falschen Schlüsse, die daraus gezogen werden.
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Wo ist das Leinleitertal? Zwischen Oberleinleiter und Gasseldorf in der Fränkischen Schweiz. Dort mündet der Bach Leinleiter dann in den Fluß Wiesent. Wem diese doch etwas knappe Antwort nicht reicht, der kann sich das Leinleitertal hier bei GoogleMaps mal von oben anschauen - und aus der Vogelperspektive über die Wälder und Felder fliegen.
Wer ihre Lage weiß, erkennt auf den Luft- und Satellitenfotos sogar die eine oder andere Jagdhütte aus den Revieren. Viel Spaß beim Suchen und Fliegen übers Leinleitertal!
Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben sich auf unsere aktuelle Pressemitteilung bezogen und das Thema am gestrigen Freitag ins Blatt genommen. Unter der Überschrift “Veto gegen vorgegebene Abschusspläne” berichten die NN über unseren Appell an die Jagdgenossen der Hegegemeinschaft, Widerspruch gegen die hohen Abschusszahlen einzulegen, die die Untere Jagdbehörde Bamberg einfordert. - Ein sehr guter Artikel, der leider nicht online auf den Seiten der NN abrufbar ist.
Die positive Resonanz der Medien und Fachleute gibt unserer Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit weiterhin Auftrieb. Es hilft nichts, nur in den eigenen Reihen oder bei den Stammtischen zu murren. Die Anliegen der Jäger werden auch außerhalb gehört - wenn sie denn die Initiative und das Wort ergreifen.
UNTERLEINLEITER - Ob beim Beobachten von Wildtieren oder beim Arbeiten im Wald: Jäger und Landbesitzer sind oft stundenlang in den Revieren. Sie kennen die Besonderheiten und wissen um den Wildbestand wie kaum ein Anderer. Deshalb ruft die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd nun auch beide Gruppen dazu auf, selbst die Initiative zu ergreifen und, falls nötig, ein Veto gegen die Vorschläge für die Abschusspläne bei der Unteren Jagdbehörde einzulegen. Falls sie das versäumen, werden ihnen die Abschusszahlen für das Rehwild verbindlich auferlegt.
Für Klaus Philipp, den Vorsitzenden der Hegegemeinschaft, ist das ein Ding der Unmöglichkeit: “Es kann nicht sein, dass Behörden entscheiden, wie viele Rehe die Jäger in den einzelnen Revieren schießen müssen. Kaum einer der Entscheider wird sich die Situation jemals wirklich gründlich und eingehend vor Ort angeschaut haben.”
Der Fränkische Tag (FT) berichtet heute in seiner Forchheimer Wochenend-Ausgabe über unsere vergangene Hegeschau. Die Redaktion hat unsere gesamte Pressemitteilung übernommen - nahezu ungekürzt und fast fehlerfrei. Unter der Überschrift “Gesunde Balance von Wild und Wald” sind alle Fakten im Blatt, und zwar ganz prominent auf der Titelseite des Forchheimer Lokalteils: fünf Spalten samt dreispaltigem Bild von den Medaillenträgern. In die Bildunterschrift hat sich jedoch der redaktionelle Fehlerteufel eingeschlichen. Wie sie richtig lauten muss, können Sie im Originaltext nachlesen.
Online ist der Artikel leider nicht abrufbar. Erfreulich ist aber, dass in der Print-Version auf unsere Website verwiesen wird. Mal sehen, wie sich dadurch in den nächsten Tagen unsere Besucherzahlen entwickeln.
Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben heute einen kleinen Text mit Bild über unsere vergangene Hegeschau im Blatt. Unter der Überschrift “Alte und junge Böcke sind gut verteilt” berichten die NN über die Medaillenvergabe und nehmen dabei Bezug auf unsere aktuelle Pressemitteilung zum Thema.
Den anderen großen Tagesordnungspunkt der Hegeschau - das Abschussgutachten - wollen wir in den nächsten Tagen separat beleuchten. Sobald es auch dafür eine Medienresonanz gibt, informieren wir Sie auf JuraJagd.
Momentan können Sie den NN-Artikel auch hier online lesen. Allerdings wissen wir nicht, wie lange er abrufbar bleibt. Wahrscheinlich wird er bald wieder aus dem NN-Archiv verschwinden. - Also schnell anklicken!
HEILIGENSTADT - Die diesjährige Hegeschau beweist es wieder: Der Wildbestand in der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd ist gesund. “Wir haben in unseren Revieren eine verhältnismäßig ausgewogene Relation von jungen und älteren Böcken. Lediglich die Tiere, die nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt sind, sollten mehr geschont werden. Nur so können mehr alte Böcke nachwachsen”, sagte Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft. In der Heiligenstädter Örtelscheune konnte er 14 Medaillen in den Kategorien Gold, Silber und Bronze für die stärksten erlegten Böcke verteilen.
Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd, steht den Nordbayerischen Nachrichten heute Rede und Antwort. In der Rubrik “Kurz gefragt” bittet er Haustierbesitzer darum, ihre Vierbeiner derzeit nicht unbeobachtet durch die Wälder streunen zu lassen. Denn vor allem im Winter brauchen die geschwächten Wildtiere ihre Ruhe. Eine Hetzjagd kann katastrophale Folgen haben.
Bereits vor wenigen Tagen haben wir in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn mit Bello der Jagdtrieb durchgeht.
Seit heute haben wir uns einen Platz auf der BlogAlm gesichert, einem neuen Verzeichnis für deutschsprachige Blogs. Das heißt, dass wir dort jetzt in der Kategorie “Hobby & Freizeit > Vereine” eingetragen sind. Außerdem sind ganz automatisch immer unsere aktuellsten Artikel sichtbar.
So werden wir im Web noch besser gefunden, siehe: http://blogalm.de/hobby-und-freizeit/vereine/jurajagd-de-l651.html
JuraJagd teilt seine Internet-Favoriten mit allen Menschen, die sich für Jagd, Hege und Naturschutz interessieren. Dazu nutzen wir die Dienste von Mister-Wong.de, einem so genannten Social-Bookmarking-Portal.
UNTERLEINLEITER - Der Hals des Rehs ist zerbissen, am Bauch klafft eine große Wunde. Es sind keine schönen Bilder, die sich den Jägern der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bieten, wenn Hunde in ihren Revieren jagen.
Hier entsteht die Website der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd. Bald erfahren Sie hier mehr über unsere Aufgaben, Ziele und Veranstaltungen. Bis dahin finden Sie unsere bisherigen Presse-Informationen in openPR.de.
Im Detail:
- Jäger wollen nicht mehr Rehe schießen (15.01.07)
- Vitamine aus der freien Wildbahn (06.11.06)
- Jäger bewahren Kitze vor dem Mähtod (29.05.06)
- Achtung Wildwechsel (25.04.06)
Waidmanns Heil!










