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Laub rechen ist mühsam: Kaum hat man die bunten Herbstblätter auf einem Haufen zusammengekehrt, kommt auch schon ein Windstoß - und dahin ist die ganze Arbeit. Viele Hobby-Gärtner greifen deshalb auf einen motorisierten Laubsauger zurück. Doch was auf den ersten Bick wie ein praktischer Helfer aussieht, erweist sich beim näheren Hinschauen als wahrer Naturkiller. Er verschreckt nicht nur durch seinen Gestank und die Lautstärke Vögel und kleinere Säugetiere. Durch den hohen Druck aus dem Saugrohr gelangen neben Blättern auch millionenfach Kleinstlebewesen in die Düsenöffnung. Sie werden aufgesaugt und zerstückelt - teilweise mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern.

JuraJagd empfiehlt allen Hobby-Gärtnern, auf Laubsauger zu verzichten und die Herbstblätter mit Besen und Rechen unter Hecken und Bäumen zu verteilen. So bewahren Sie nicht nur kleine Lebewesen wie beispielsweise Schmetterlingslarven, die an einem geschützten Ort überwintern müssen. Sie helfen auch Igeln über den Winter, die auf solche Laubansammlungen angewiesen sind. Und das bunte Laub im Garten schaut doch auch noch richtig gut aus!

Mehr Informationen über Laubsauger und naturnahe Gärten finden Sie auf den Seiten des NABU.

Ganz klar: Sommerzeit = Grillzeit. Und an den Grillmeister von heute stellt man hohe Ansprüche. Abwechslungsreich soll es sein, fettarm und vitaminreich. JuraJagd hat da einen ganz heißen Tipp für Sie: Legen Sie doch mal Wildfleisch auf den Grill! Das Fleisch lässt sich völlig unkompliziert zu Steaks, Rippchen und Koteletts für den Holzkohlegrill verarbeiten. Wegen des intensiven Geschmacks braucht das Wildfleisch meist keine Marinade, gewürzt wird nach Bedarf.

Wer Lust auf ein Steak vom Wildschwein oder ein Medaillon vom Reh hat, der kann seinen Jäger vor Ort, die Forstämter oder ausgesuchte Metzgereien nach Wildfleisch fragen. Wenn Sie im südlichen Bamberger Landkreis wohnen, können Sie sich gerne auch an uns wenden: info (at) jurajagd (punkt) de. Wir geben Ihnen gerne die Kontaktdaten eines Jägers, der in Ihrer Nähe wohnt.

Weitere Informationen zum Thema Wildbret finden Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbandes e.V. unter der Rubrik Wildküche.

JuraJagd wünscht Ihnen noch viel Spaß beim Grillen und guten Appetit!

Langeweile in den Ferien? Die Umweltstation Liasgrube im oberfränkischen Unterstürmig lässt mit einem bunten Programm erst gar keine trüben Gedanken aufkommen. Fast jeden Tag können kleinere und größere Entdecker mit den geschulten Biologen in die Natur und jede Menge lernen. Was schwirrt und hüpft beispielsweise in der Sommerwiese? Wie kommt man an die Milch der Kuh? Wie haben denn die Indianer Pfeil und Bogen geschnitzt? Und wie fühlt es sich eigentlich an, mal unter dem Sternenhimmel zu übernachten?

Wer Antworten auf diese Fragen finden möchte, schaut sich am besten mal das gesamte Programm an auf der Hompage der Umweltstation Liasgrube. Dort kann man sich auch telefonisch gegen einen kleinen Unkostenbeitrag anmelden. Wir waren selbst schon einige Male dort und haben die Aktionen mit den Kindern beobachtet. Als Jäger schätzen wir diese Arbeit sehr: Den Kindern werden gaz natürlich und unkompliziert an die Natur herangeführt und lernen vieles. Und Spaß macht das Ganze auch noch! 

Die Sommerferien sind greifbar nahe, die Koffer so gut wie gepackt - doch wohin mit Bello, Minka & Co.? Viele Pensionen und Hotels haben mittlerweile gegen einen Aufpreis nichts dagegen, wenn Sie Ihren Vierbeiner mitnehmen. Doch wenn die Fahrt zum Urlaubsort Stunden dauert oder gar eine Flugreise bevorsteht, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man diesen Stress den Tieren zumuten will. Erklärt sich kein befreundeter Tierliebhaber oder netter Nachbar bereit, den Hund, die Katze oder das Meerschweinchen für den kurzen Zeitraum zu pflegen, dann sind Tierpensionen meist eine gute Alternative.

Links zu Tierpensionen in Ihrer Nähe finden Sie hier:

Mehr Tipps und Informationen, u.a. Einreisebestimmungen für Ihr Tier, lesen Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbands: Special Haustier und Urlaub.

JuraJagd rät dringend: Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Platz für Ihren Liebling. Und überzeugen Sie sich im Vorfeld selbst davon, ob die Tierpension seriös und für Ihr Tier geeignet ist. Denn leider gibt es auch einige schwarze Schafe unter den Tierpensionen, die schnelles Geld wittern und sich nicht ordentlich um die Tiere kümmern. Gute Tipps kann Ihnen auch das Tierheim in Ihrer Nähe geben.

Der Sommer hat uns wieder! Alles stürmt nach draußen zum Schwimmen, Eis essen, in den Biergarten - oder zum Campen. Doch Vorsicht: Naturhungrige Outdoorfreaks dürfen ihre Zelte nicht überall aufschlagen. Innerhalb des Naturparks Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst muss das Zelten beim Amt für Landwirtschaft und Forsten vorher angemeldet und bewilligt werden. Die Behörde gibt die entsprechenden Anträge an die Kommunen, die Naturschutzbehörde und den Jagdverband weiter. Ob das Amt den Zelt-Antrag genehmigt oder nicht, hängt in erster Linie davon ab, ob der Grundstückseigentümer zustimmt oder nicht.

Auch außerhalb des Naturparks brauchen Camper mit mehr als drei Zelten eine Genehmigung - und die gibt es erst, wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Zelter Wald und Wild nicht stören. Ansprechpartner sind hier die Unteren Naturschutzbehörden oder auch die Jagdpächter. Wer auf die notwendige Bürokratie verzichten möchte, kann sich mit Sack und Pack auch auf einen der vielen offiziellen Camping- und Jugendzeltplätze in der Fränkischen Schweiz einmieten. Das klappt auch meist ohne Anmeldung und recht spontan. Eine Liste finden Sie auf den Seiten der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz. Viel Spaß in der Natur!

Natürlich braucht ein Hund Auslauf - keine Frage. Doch wo Herrchen den Jagdtrieb seines Vierbeiners unterschätzt, kann das Gassi-Gehen schnell in eine wilde Hatz ausarten. Im oberfränkischen Ebermannstadt hat erst vor Kurzem ein Hund ein Reh so lange gehetzt, bis es sich in einem Zaun verfing und jämmerlich verendete. Auch in den Revieren der Hegegemeinschaft sind Bilder von gerissenen Wildtieren keine Seltenheit. Ebermannstadt hat nun reagiert: Ab sofort gilt Leinenpflicht. Der Stadtrat hat den Beschluss nicht zuletzt auch auf Drängen der Jäger verabschiedet.

Einen Bericht dazu aus dem Fränkischen Tag Forchheim lesen Sie hier: “Zamperl” muss an die Leine.

Weitere Artikel zum Thema “Wilderne Hunde” von JuraJagd finden Sie hier:

Wenn Sie in Franken wohnen, Probleme mit dem Gehorsam Ihres Hundes haben und eine Hundeschule besuchen möchten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir können Ihnen passende Hundeschulen empfehlen. Schreiben Sie einfach eine Mail an info (at) jurajagd (punkt) de!

UNTERLEINLEITER - Den Landwirten graust es vor diesen Bildern: Abgetrennte Körperteile von Rehkitzen liegen im frisch geschnittenen Gras, Blut tränkt die grünen Wiesen. Die Klingen der Kreiselmäher töten oder verletzen in Deutschland jährlich etwa 100.000 Rehkitze. Die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bietet Landwirten in den Landkreisen Forchheim und Bamberg Hilfe an, um solche Unfälle zu vermeiden.

Rehkitze sitzen in ihren natürlichen Verstecken oft in tödlichen Fallen. - Foto: pixelio.de

Rehkitze sind putzig anzusehen. Den Landwirten graut vor der Mahd und möglichen Unfällen. Jäger helfen, die Unfälle zu vermeiden. - Foto: pixelio.de

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Wo ist das Leinleitertal? Zwischen Oberleinleiter und Gasseldorf in der Fränkischen Schweiz. Dort mündet der Bach Leinleiter dann in den Fluß Wiesent. Wem diese doch etwas knappe Antwort nicht reicht, der kann sich das Leinleitertal hier bei GoogleMaps mal von oben anschauen - und aus der Vogelperspektive über die Wälder und Felder fliegen.

Wer ihre Lage weiß, erkennt auf den Luft- und Satellitenfotos sogar die eine oder andere Jagdhütte aus den Revieren. Viel Spaß beim Suchen und Fliegen übers Leinleitertal!

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