You are currently browsing the category archive for the 'Wildtiere' category.
Zu diesem Bild gehört viel Geduld - und eine gehörige Portion Glück obendrein. Klaus Philipp von Jurajagd kennt den Bau dieser Fuchsfamilie bei Heiligenstadt bereits seit Jahrzehnten. Schon oft hat er die Welpen in den Frühjahren bei ihren ersten Rundgängen beobachtet, hat sie tollen und raufen sehen. Aber immer, wenn die Kamera geklickt hat, waren die Welpen - ganz flink, ganz flott - wieder im Bau verschwunden. Jetzt ist entweder die neue Kamera von Klaus Philipp leiser oder die Fuchsfamilie hat sich mittlerweile an ihren stillen Beobachter gewöhnt. Die fünf Racker hier sind etwa fünf bis sechs Wochen alt.
Ausführliche Informationen zu Füchsen gibt´s hier:
Die Trophäen beweisen es: Der Wildbestand in der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd ist gesund. “Wir haben in unseren Revieren ein verhältnismäßig ausgewogenes Verhältnis von jungen und älteren Böcken. Dennoch müssen wir mittelalte Tiere schonen, damit mehr ältere Böcke nachwachsen können”, sagte Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft, bei der diesjährigen Hegeschau. In der Heiligenstädter Örtelscheune konnte er elf Medaillen in den Kategorien Gold, Silber und Bronze für die stärksten erlegten Böcke verteilen.
Nur noch äußerst selten sieht man den silbernen Schnurrbart eines Fischotters im Bach glitzern: Der flinke Wassermarder gehört zu den bedrohten Tierarten. Damit sich der Bestand in Deutschland wieder etwas erholt, kommt Oberfranken eine tragende Rolle zu. Einige Populationen wandern von Tschechien herüber. Die Chance möchte die Ökologische Bildungsstätte Oberfranken ergreifen und hat deshalb das Projekt “Otterfranken” ins Leben gerufen.
Mehr dazu und wie vielleicht auch Sie dem Otter eine neue alte Heimat bieten können, erfahren Sie hier.
Faktisch gesehen ist er ein ziemlicher Schmarotzer. Legt seine Eier in fremde Nester und schert sich nicht um die Aufzucht seiner Jungen. Dennoch ist der Kuckuck allseits beliebt: Wenn sein scheuer Ruf aus dem Wald erklingt, ist für viele offiziell der Frühling eingeläutet. Manche lassen dann auch eifrig die Münzen im Geldbeutel klimpern, denn das soll Geldsegen bringen.
Doch das sind nicht die Gründe, weshalb der Kuckuck “Vogel des Jahres 2008″ ist. Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz haben den Zugvogel gewählt, da sein Bestand in den letzten zehn Jahren in mehreren Bundesländern um 20 bis 30 Prozent abgenommen hat. Vielleicht hat doch nicht jeder Vogel Lust, die fremde Brut mit durchzufüttern …
Ausführliche Informationen zum Vogel des Jahres 2008 finden Sie auf den Seiten des NABU.
Diese Woche hat doch tatsächlich jemand ein Häufchen in das Postfach von JuraJagd gelegt. Erst waren wir pikiert, dann haben wir gelacht und später haben wir uns in die Recherche gestürzt. Denn ein Besucher unserer Homepage wollte wissen, welcher nächtliche Gast immer einen oder mehrere Haufen in seinem Garten hinterlässt. Also machte er Fotos und schickte sie uns. Was wir bisher vermuten: Der Vierbeiner müsste ein Dachs sein, denn Dachse graben die charakteristischen “Dachsklos”, die auf den Bildern deutlich zu erkennen sind.
Doch was macht ein Dachs in einer Wohnsiedlung? Das Haus des JuraJagd-Besuchers ist etwa einem Kilometer vom Wald entfernt. Wird er sich an den Besuch gewöhnen müssen? Was könnte den Waldbewohner in die Siedlung ziehen?
Fragen, bei denen wir Ihre Hilfe brauchen! Schreiben Sie uns über die Kommentarfunktion. Vielen Dank schon mal für Ihre Unterstützung.
Lautlos huschen sie durch die Dämmerung, schwarze Flugtiere mit spitzen Zähnen und Ohren. Sichtbar nur einen kurzen Flügelschlag lang. Fledermäuse sind schwierig zu beobachten und gelten deshalb als geheimnisvoll und mysteriös. Mit diesem Vorurteil räumen verschiedene Naturschutzverbände auf und laden kommendes Wochenende ein zur “Batnight” - einer Nacht rund um die Fledermaus.
In Forchheim beispielsweise erzählen Experten auf dem Waldparkplatz nahe der Örtelberg-Weihergruppe einiges über das Leben der Fledermäuse, ihren natürlichen Lebensraum und ihre Nahrung. Mit Fernglas und Taschenlampe können Interessierte die fliegenden Säuger dann auch beobachten. Los geht’s in Forchheim ab 18:00 Uhr, weitere Informationen erhalten Sie bei der Kreisgruppe des Bund Naturschutzes unter 09191 65960.
Auch Bamberger Fleermaus-Fans laden ein: Ab 20:00 Uhr finden Exkursionen im Hain statt. Mehr dazu weiß Matthias Grimm (0951 46245).
Sie wohnen nicht in Oberfranken? Dann erkundigen Sie sich doch nach Fledermaus-Aktionen bei Ihrem örtlichen Bund Naturschutz. Die Batnight steigt nämlich nun schon zum 11. Mal auf europäischer Ebene.
Ganz klar: Sommerzeit = Grillzeit. Und an den Grillmeister von heute stellt man hohe Ansprüche. Abwechslungsreich soll es sein, fettarm und vitaminreich. JuraJagd hat da einen ganz heißen Tipp für Sie: Legen Sie doch mal Wildfleisch auf den Grill! Das Fleisch lässt sich völlig unkompliziert zu Steaks, Rippchen und Koteletts für den Holzkohlegrill verarbeiten. Wegen des intensiven Geschmacks braucht das Wildfleisch meist keine Marinade, gewürzt wird nach Bedarf.
Wer Lust auf ein Steak vom Wildschwein oder ein Medaillon vom Reh hat, der kann seinen Jäger vor Ort, die Forstämter oder ausgesuchte Metzgereien nach Wildfleisch fragen. Wenn Sie im südlichen Bamberger Landkreis wohnen, können Sie sich gerne auch an uns wenden: info (at) jurajagd (punkt) de. Wir geben Ihnen gerne die Kontaktdaten eines Jägers, der in Ihrer Nähe wohnt.
Weitere Informationen zum Thema Wildbret finden Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutz-Verbandes e.V. unter der Rubrik Wildküche.
JuraJagd wünscht Ihnen noch viel Spaß beim Grillen und guten Appetit!
Es kracht leider viel zu oft: Wildunfälle sind auf Frankens Straßen keine Seltenheit. In den vergangenen zwei Jahren hat JuraJagd immer wieder vor den Gefahren gewarnt. Auch der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) meldet sich immer wieder zu Wort. Und nun will er’s wissen: Wie ernst nehmen die Autofahrer unsere Warnungen denn wirklich? Mit einer bundesweiten Umfrage wollen der Dienstleister DEKRA und der DJV herausfinden, wie präsent das Risiko von Wildunfällen bei den Autofahrern tatsächlich ist. Der Fragebogen liegt ab 1. August in DEKRA-Prüfstellen aus und kann auch direkt im Internet ausgefüllt werden. Hier kommen Sie zu den Seiten der DEKRA und zum Fragebogen.
JuraJagd warnt regelmäßig vor den Gefahren durch Wild im Straßenverkehr. Erst im Frühjahr haben wir folgende Presseinformation an die Lokalpresse geschickt und konnten uns über ein breites Medienecho freuen:
- Crash mit Bambi kann tödlich enden (17.04.2007)
Natürlich braucht ein Hund Auslauf - keine Frage. Doch wo Herrchen den Jagdtrieb seines Vierbeiners unterschätzt, kann das Gassi-Gehen schnell in eine wilde Hatz ausarten. Im oberfränkischen Ebermannstadt hat erst vor Kurzem ein Hund ein Reh so lange gehetzt, bis es sich in einem Zaun verfing und jämmerlich verendete. Auch in den Revieren der Hegegemeinschaft sind Bilder von gerissenen Wildtieren keine Seltenheit. Ebermannstadt hat nun reagiert: Ab sofort gilt Leinenpflicht. Der Stadtrat hat den Beschluss nicht zuletzt auch auf Drängen der Jäger verabschiedet.
Einen Bericht dazu aus dem Fränkischen Tag Forchheim lesen Sie hier: “Zamperl” muss an die Leine.
Weitere Artikel zum Thema “Wilderne Hunde” von JuraJagd finden Sie hier:
- Wildernde Hunde töten sechs Rehkitze
- Wenn die Spielwiese zur tödlichen Gefahr wird
- Wenn mit Bello der Jagdtrieb durchgeht
Wenn Sie in Franken wohnen, Probleme mit dem Gehorsam Ihres Hundes haben und eine Hundeschule besuchen möchten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir können Ihnen passende Hundeschulen empfehlen. Schreiben Sie einfach eine Mail an info (at) jurajagd (punkt) de!
Seit Jahren schon treffen sich Experten aus Forst, Naturschutz und Jagd in der Wimmelbacher Heunhütte bei Forchheim. Dann packen sie aktuelle Themen auf den Tisch und nutzen die Gelegenheit, um auch mal ihrem Ärger Luft zu machen. Denn nicht immer sind sich die Vertreter einig. Erst Anfang des Jahres beispielsweise haben sich viele bayerische Jäger gegen das Vegetationsgutachten ausgesprochen, das den Abschuss des Rehwilds festlegt. Auch JuraJagd hat sich gewehrt und will nicht mehr Rehe als nötig schießen (Links zu den Artikeln siehe unten). Doch Vertreter der Naturschutzverbände und der Staatsforsten pochen auf das Gutachten. Logisch, dass dieses Thema beim diesjährigen Treffen auf der Heunhütte angesprochen wurde.
Stephan Keilholz, Leiter des Forstbetriebs Forchheim der Bayerischen Staatsforsten erinnerte an die “knisternde Stimmung” zwischen Teilen der Jägerschaft und des Staatsforsts. Doch was ist davon geblieben? Ist die “knisternde Stimmung” in ein Strohfeuer übergegangen?
Die Hegegemeinschaft Leinleitertal wird sich auch weiterhin gegen das Abschussgutachten stark machen. Denn schließlich lieben wir unseren Wald und das Wild und gehen mit gesundem Menschenverstand an die Hege und Pflege. Man kann in diesem Zusammenhang eigentlich nur immer wieder Klaus Philipp zitieren, den Vorsitzenden unserer Hegegemeinschaft: “Ich werde kein Tier schießen, nur um einer für mich sinnlosen bürokratischen Forderung nachzukommen.”
Statements von JuraJagd zum Abschussgutachten:
- Jäger wollen nicht mehr Rehe schießen
- Jäger gegen bürokratischen Unsinn
- Presse: Veto gegen vorgegebene Abschusspläne
- Presse: Die Quoten sind der Abschuss
- Presse: Forstliches Gutachten sorgt für Verdruss
Einen Bericht über das Treffen auf der Heunhütte finden Sie auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten unter dem Titel Immer mehr Camper.
Der Biber aus der Zahnpasta-Werbung ist bestimmt noch vielen bekannt: Mit überdimensionalen Hauern fällt er da in Windeseile Baum um Baum. In der Natur, fernab von Wildparks & Co., zeigt er sich jedoch selten. Der Nager wurde unter Naturschutz gestellt. Doch an einigen Orten wie beispielsweise in den Gegenden um Passau und Regensburg scheint er sich wohl zu fühlen und vermehrt sich. Die Folge: Schäden an Kläranlagen und Elektrizitätswerken. Das Umweltministerium hat deshalb den Biber-Abschuss etwas gelockert, um in solch krassen Fällen schnell handeln zu können.

Biber: immer noch auf der Liste der bedrohten Tierarten. - Foto: pixelio.de
In der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd wird sich jedoch durch diesen neuen Beschluss nicht viel ändern. In Bayern gibt es zwar etwa 10.000 Tiere, doch im Landkreis Forchheim spricht mal beispielsweise nur von zehn Bibern. Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben zu diesem Thema auch mit Roland Schechtel gesprochen, der Sachgebietsleiter für den Naturschutz im Forchheimer Landratsamt ist. Mehr dazu auf den Seiten der NN unter Kein Freibrief zum Abschuss.
Vor zwei Wochen fand Bianca Oppel das erste tote Rehkitz in ihrem Revier bei Treppendorf. Inzwischen haben wildernde Hunde schon sechs Jungtiere gerissen. Jetzt reichte es der Jägerin aus der Hegegemeinschaft Steigerwald. Sie informierte den Fränkischen Tag (FT), und schon gestern war die Geschichte groß im Bamberger Lokalteil zu lesen. Sechs tote Rehkitze sind zu viel, titelte der FT. Auf dem Bild zum Artikel hält Bianca Oppel ein totes Kitz auf dem Arm. Sie und ihr Verlobter Justus Schultheis wollen die Öffentlichkeit aufrütteln, vor allem aber an die Vernunft der Hundehalter appellieren, ihre Vierbeiner anzuleinen oder zumindest nicht aus den Augen zu lassen.
UNTERLEINLEITER - Den Landwirten graust es vor diesen Bildern: Abgetrennte Körperteile von Rehkitzen liegen im frisch geschnittenen Gras, Blut tränkt die grünen Wiesen. Die Klingen der Kreiselmäher töten oder verletzen in Deutschland jährlich etwa 100.000 Rehkitze. Die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bietet Landwirten in den Landkreisen Forchheim und Bamberg Hilfe an, um solche Unfälle zu vermeiden.

Rehkitze sind putzig anzusehen. Den Landwirten graut vor der Mahd und möglichen Unfällen. Jäger helfen, die Unfälle zu vermeiden. - Foto: pixelio.de
Schwarze Kulleraugen, kleine Stupsnase, weiches Fell - keine Frage, Waschbären sind putzig anzusehen. Aber sie haben eine große Schwäche: Sie sind immer hungrig. Davon konnte sich auch Anna Brütting aus dem Pegnitzer Raum überzeugen: Auf der Jagd nach Nahrung machten sich Waschbären über ihr Futtersilo her. Bissen die Plane kaputt und naschten von den Vorräten. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie auch auf den Seiten der Nordbayerischen Nachrichten.

Waschbär: immer hungrig. - Foto: pixelio.de
Vor einigen Wochen haben wir über die Wanderfalken berichtet, die ihre Jungen auf dem Dach der Sparkasse Gaustadt in Bamberg groß ziehen (Wanderfalken im Geldparadies). Und kaum versieht man sich, sind sie auch schon flügge: Drei der vier Greifvögel haben kürzlich das Nest verlassen. Die Brutstätte ist Video-überwacht - auf den Bildschirmen lässt sich nur noch ein Jungtier erkennen. Das Nesthäkchen übt schon mal fleißig den Flügelschlag und stärkt die Muskulatur. Gestern hat es sogar Besuch von einem seiner Geschwister bekommen. Eine Aufforderung zum Mitfliegen? Wir wünschen den Vieren auf jeden Fall alles Gute auf ihren ersten Streifzügen!
Bilder der Wanderfalken und ein ausführliches Tagebuch gibt es hier: Artenschutz im Steigerwald.
Der Wald hat sich in einen Kindergarten verwandelt: Mit tapsigen Schritten und großen Augen erobern Kitze & Co. nun die Reviere. Schutz bei den ersten Erkundungsgängen bieten ihnen nicht nur das momentan hohe Gras und das dichte Laubkleid des Walds. Die Jungtiere verlassen sich vor allem auf ihre natürliche Vorsicht - und die Elterntiere. Wittern diese Gefahr, treten sie meist die Flucht an. Doch die Jungtiere können bei schnellen Läufen noch nicht mithalten und bleiben zurück. Nicht selten finden Jung- und Elterntier dann nicht mehr zueinander.
Deshalb hofft die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd auf das Verständnis aller Revierbesucher: Wanderer und Mountainbiker sollten in den Revieren der Hegegegemeinschaft die Wander- und Radwege nicht verlassen. Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner an die Leine nehmen. Auch wer Katzen hat, sollte seine Schmusetiger genau im Auge behalten: Vogelnester sind leichte Beute, vor allem bei Boden- und Heckenbrütern.
Update: Der Emu ist ein Nandu! Danke an Klaus Philipp für die Richtigstellung per Kommentar auf JuraJagd, siehe unten.
SIEGRITZ - Füchse, Hasen, Rehe: Der Jäger Rainer Severin sieht im Revier Siegritz häufig die unterschiedlichsten Tiere. Aber einen Emu Nandu hat er im fränkischen Jura noch nie beobachtet. Bis letzten Freitag. In aller Seelenruhe spazierte da ein ausgewachsener Emu Nandu in der Mittagssonne über ein Feld.

Woher der flugunfähige Laufvogel kam und wohin er wieder ging, ist unbekannt. Emus Nandus leben normalerweise in Australien Südamerika, können knapp zwei anderthalb Meter groß und bis 40 25 Kilogramm schwer werden. Womöglich ist das Tier aus einem Gehege in der Gegend ausgebüchst - und wird wahrscheinlich noch lange seine Freiheit genießen: Emus Nandus zählen mit etwa 50 60 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit zu den schnellsten Laufvögeln der Welt. (Foto: Rainer Severin)
Protest auch aus Gunzenhausen: Der Altmühl-Bote berichtete gestern über die Hegeschau des Gunzenhäuser Jagdvereins. Ebenfalls dort wurde deutliche Kritik an der Abschussplanung der zuständigen Unteren Jagdbehörde laut. Der Altmühl-Bote schreibt:
“[Vorsitzender Thomas] Eschenbacher stellte fest, dass die intensive und dem Wild nicht zuträgliche Nutzung von Grünland etwa durch den Maisanbau genauso wie die Unruhe in der Natur durch nahezu ganzjährige Waldarbeiten mit schwerem und lautem Gerät immer mehr zunehmen. Nicht übersehen dürfe man den Störungsdruck im Wald durch Jogger, Reiter, Mountainbiker und Geländemotorradfahrer. Letztere frönen ihrem Hobby immer mehr in unerlaubten Bereichen und sorgen bei den Waldtieren für gehörigen Aufruhr. Eschenbacher skizzierte die Folgen: ‘Das Wild hetzt umher und braucht daher viel mehr Energie, muss also mehr fressen.’”
Mehr zum Thema lesen Sie auf JuraJagd in unserer Pressemitteilung Jäger gegen ‘bürokratischen Unsinn’ vom 21.03.2007.
UNTERLEINLEITER - Gerade in der Dämmerung sieht man jetzt immer wieder Augenpaare am Fahrbahnrand aufblitzen: Wildtiere suchen in den Böschungen nach Futter oder wollen die Straße überqueren. Nicht selten kracht es dann. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2006 im Gebiet der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd rund 22 Prozent mehr Rehe im Straßenverkehr getötet. Um Unfälle zu vermeiden, raten die Jäger zu mehr Umsicht.
Regelmäßig durchsuchen wir das Web nach “JuraJagd”, um die Reaktionen auf unsere PR in den verschiedenen Medien zu erfassen. Unter anderem verwenden wir dabei Google, doch jedes Mal glaubt die Suchmaschine, wir hätten uns beim Eingeben vertippt. “Meinten Sie: Jurajäger”, fragt uns Google immer wieder.
Diesmal haben wir den nett gemeinten - auf Dauer aber nervigen - Vorschlag dann doch angeklickt. Und dazugelernt: Der erste Jurajäger war zwar nicht sehr groß, aber alles andere als freundlich. Ein zweibeiniger Fleischfresser mit langen Krallen und scharfen Zähnen, immer auf der Suche nach Beute …
Ein Schauermärchen aus dem Leinleitertal? Der Gruselschocker für Jungjäger? Altes Jägerlatein, leise am Stammtisch geflüstert? Nein, ganz im Ernst: Der erste Jurajäger war ein Dinosaurier, machte vor 150 Millionen Jahren die Prärie unsicher und hört heute auf den Namen Juravenator starki. Wie der ungefähr aussah, verrät das Jura-Museum Eichstätt.
Und jetzt mal ehrlich: Der Jurajäger von heute ist sympathischer, freundlicher und verträglicher, oder?
Immer mehr Jäger aus Franken machen mobil gegen die erhöhten Abschussquoten der Bayerischen Staatsregierung. Nach der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd steigt nun auch die Kreisgruppe Forchheim auf die Barrikaden und kritisiert öffentlich das Verbissgutachten (alias Vegetationsgutachten) der Ministerialen - und die falschen Schlüsse, die daraus gezogen werden.
Aus derselben Werkstatt wie schon unser ausgefuchster Mäusejäger stammt auch dieses kurze Video von einem Wanderfalken. Nach dem Start schraubt sich der Greifvogel immer weiter in die Höhe, bis er als schwarzer Punkt am blauen Himmel fast verschwindet. Aber: Der Falke hat eine kleine Kamera auf dem Rücken - und wir erleben das faszinierende Flugmanöver wie durch seine Augen. Bis zu dem Moment, wo er seine Beute in der Luft greift …
Klicken Sie einfach das Abspiel-Symbol in der Bildmitte, um das Video zu starten. Allerdings brauchen Sie eine schnelle Internet-Verbindung. Wenn Sie ähnliche Kurzfilme rund um Jagd und Wildtiere auf YouTube oder aus anderen Online-Quellen kennen, würden wir uns über einen Hinweis per Mail freuen.
Fotos von fränkischen Wanderfalken gibt’s heute auch, und zwar einen Artikel weiter unten.
Der Bankautomat spuckt ein paar Geldscheine aus, der Kontoauszugrechner knattert vor sich hin und über den Köpfen der Sparkassenkunden bringt Mama Wanderfalke wieder Futter für die hungrige Nestschar. Ein Wanderfalkenpaar hat sich auf dem Dach der Sparkasse im Bamberger Stadtteil Gaustadt ein Nest gebaut - und seit dem 1. April ist auch das erste Junge geschlüpft. Das bedeutet ganz schön viel Arbeit für die Elterntiere.
Aber sehen Sie am besten selbst: Zwei Kameras filmen die Wanderfalken Tag und Nacht. Auf einem Monitor in der Bank können Besucher die Brutpflege live beobachten, ausgewählte Bilder und ein Tagebuch der Aufzucht findet man auf den Seiten von Artenschutz im Steigerwald.
Ein kurzes Jagd-Video eines Wanderfalken gibt’s heute auch, und zwar einen Artikel weiter oben.
Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben sich auf unsere aktuelle Pressemitteilung bezogen und das Thema am gestrigen Freitag ins Blatt genommen. Unter der Überschrift “Veto gegen vorgegebene Abschusspläne” berichten die NN über unseren Appell an die Jagdgenossen der Hegegemeinschaft, Widerspruch gegen die hohen Abschusszahlen einzulegen, die die Untere Jagdbehörde Bamberg einfordert. - Ein sehr guter Artikel, der leider nicht online auf den Seiten der NN abrufbar ist.
Die positive Resonanz der Medien und Fachleute gibt unserer Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit weiterhin Auftrieb. Es hilft nichts, nur in den eigenen Reihen oder bei den Stammtischen zu murren. Die Anliegen der Jäger werden auch außerhalb gehört - wenn sie denn die Initiative und das Wort ergreifen.
UNTERLEINLEITER - Ob beim Beobachten von Wildtieren oder beim Arbeiten im Wald: Jäger und Landbesitzer sind oft stundenlang in den Revieren. Sie kennen die Besonderheiten und wissen um den Wildbestand wie kaum ein Anderer. Deshalb ruft die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd nun auch beide Gruppen dazu auf, selbst die Initiative zu ergreifen und, falls nötig, ein Veto gegen die Vorschläge für die Abschusspläne bei der Unteren Jagdbehörde einzulegen. Falls sie das versäumen, werden ihnen die Abschusszahlen für das Rehwild verbindlich auferlegt.
Für Klaus Philipp, den Vorsitzenden der Hegegemeinschaft, ist das ein Ding der Unmöglichkeit: “Es kann nicht sein, dass Behörden entscheiden, wie viele Rehe die Jäger in den einzelnen Revieren schießen müssen. Kaum einer der Entscheider wird sich die Situation jemals wirklich gründlich und eingehend vor Ort angeschaut haben.”
Witziges Fundstück aus der Video-Plattform YouTube: Ein Rotfuchs ist bei dicker Schneedecke auf Mäusejagd im Yellowstone Park. Gar nicht so einfach, die flinken Nager unterm Schnee zu erwischen. Doch Meister Reineke ist richtig ausgefuchst - und zeigt vollen Körpereinsatz …
Klicken Sie auf das Abspiel-Symbol in der Bildmitte, um den Kurzfilm zu starten. Wir empfehlen eine schnelle Internet-Verbindung und einen Computer mit Lautsprechern, da es zum Video auch Musik gibt.
Der Fränkische Tag (FT) berichtet heute in seiner Forchheimer Wochenend-Ausgabe über unsere vergangene Hegeschau. Die Redaktion hat unsere gesamte Pressemitteilung übernommen - nahezu ungekürzt und fast fehlerfrei. Unter der Überschrift “Gesunde Balance von Wild und Wald” sind alle Fakten im Blatt, und zwar ganz prominent auf der Titelseite des Forchheimer Lokalteils: fünf Spalten samt dreispaltigem Bild von den Medaillenträgern. In die Bildunterschrift hat sich jedoch der redaktionelle Fehlerteufel eingeschlichen. Wie sie richtig lauten muss, können Sie im Originaltext nachlesen.
Online ist der Artikel leider nicht abrufbar. Erfreulich ist aber, dass in der Print-Version auf unsere Website verwiesen wird. Mal sehen, wie sich dadurch in den nächsten Tagen unsere Besucherzahlen entwickeln.
Die Nordbayerischen Nachrichten (NN) haben heute einen kleinen Text mit Bild über unsere vergangene Hegeschau im Blatt. Unter der Überschrift “Alte und junge Böcke sind gut verteilt” berichten die NN über die Medaillenvergabe und nehmen dabei Bezug auf unsere aktuelle Pressemitteilung zum Thema.
Den anderen großen Tagesordnungspunkt der Hegeschau - das Abschussgutachten - wollen wir in den nächsten Tagen separat beleuchten. Sobald es auch dafür eine Medienresonanz gibt, informieren wir Sie auf JuraJagd.
Momentan können Sie den NN-Artikel auch hier online lesen. Allerdings wissen wir nicht, wie lange er abrufbar bleibt. Wahrscheinlich wird er bald wieder aus dem NN-Archiv verschwinden. - Also schnell anklicken!
Mit Kind und Kegel ist Heiko Thies aus Oberasbach im Mai 2006 zu einem Gewaltmarsch aufgebrochen: 4000 Kilometer, quer durch Deutschland und Schweden, entlang der norwegischen Küste, bis hoch ins Seengebiet an der finnisch-russischen Grenze. Das Ziel der Reise: eine der letzten größeren Wolfspopulationen Nordeuropas zu erforschen. Die Mission: aufzuräumen mit dem uralten Vorurteil vom “bösen Wolf”, das sich seit Jahrtausenden in den Köpfen der Menschen eingenistet hat.
Klaus Philipp, Vorsitzender der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd, steht den Nordbayerischen Nachrichten heute Rede und Antwort. In der Rubrik “Kurz gefragt” bittet er Haustierbesitzer darum, ihre Vierbeiner derzeit nicht unbeobachtet durch die Wälder streunen zu lassen. Denn vor allem im Winter brauchen die geschwächten Wildtiere ihre Ruhe. Eine Hetzjagd kann katastrophale Folgen haben.
Bereits vor wenigen Tagen haben wir in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn mit Bello der Jagdtrieb durchgeht.
UNTERLEINLEITER - Der Hals des Rehs ist zerbissen, am Bauch klafft eine große Wunde. Es sind keine schönen Bilder, die sich den Jägern der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd bieten, wenn Hunde in ihren Revieren jagen.







